08:40 25 Februar 2020
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    Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam ein Artilleriesystem einer neuen Generation entwickeln. Hersteller aus beiden Staaten führen diesbezüglich bereits Verhandlungen, wie Stephane Mayer, Chef der französischen Rüstungsfirma Nexter, mitteilte.

    „Der aktuelle politische Wille ist, gemeinsame Programme zu betreiben. Darunter werden auch zwei Projekte betrachtet“, sagte Mayer gegenüber dem Portal „Defense News“. Nach seinen Angaben bekommt die französische Regierung wegen der Erhöhung des Verteidigungsetats von 17 Milliarden Euro im Jahr 2016 auf 24 Milliarden Euro immer mehr Anfragen.

    Laut Mayer ist das französisch-deutsche Programm für den Zeitraum von 2025 bis 2030 geplant. Parallel dazu diskutieren die Partner über den Bau eines neuen Kampfpanzers als Ersatz für Lecrerc und Leopard. Das Projekt solle offen für alle sein, um noch andere europäische Länder zu dessen Umsetzung heranzuziehen. Als potentielle Partner bezeichnete Mayer Italien und Großbritannien.

    Im Dezember hatten Nexter und das deutsche Rüstungsunternehmen Krauss‐Maffei Wegmann (KMW) ihren Zusammenschluss vollzogen. Wie es damals hieß, operieren die beiden Hersteller militärischer Landsysteme künftig gemeinsam unter dem Dach einer Holding.

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    Tags:
    Artillerie, Panzer, Zusammenarbeit, Krauss-Maffei Wegmann, Berlin, Paris, Deutschland, Frankreich