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    130mm-Waffenanlage L/51

    Rheinmetall präsentiert Drei-Tonnen-Kanone gegen russischen Superpanzer

    © Foto: Noam Eshel/Defense-Update
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    Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall Defence hat auf der Waffenmesse Eurosatory 2016 eine neuartige 130mm-Waffenanlage vorgestellt. Nach Angaben der britischen Militärzeitschrift Jane's ist die rund drei Tonnen schwere Waffe in erster Linie gegen den neuen russischen Kampfpanzer Armata vorgesehen.

    Auf seiner Webseite erwähnt Rheinmetall Defence unter den eigenen Weltpremieren auf der Eurosatory 2016 die 130mm-Waffenanlage L/51. Diese wird als „ein in Eigenentwicklung entstandener Demonstrator für die Hauptbewaffnung einer künftigen Kampfpanzergeneration“ bezeichnet.

    Laut Jane's positioniert die deutsche Rüstungsfirma ihr neues Produkt vor allem als Mittel zur Bekämpfung des neuen russischen Kampfpanzers Т-14 Armata sowie der neuesten Modifikation  des Т-90-Panzers. Nach Angaben der Zeitschrift wiegt die neue Kanone rund drei Tonnen, allein das Rohr ist etwa 1.400 Kilogramm schwer.

    Für die neue Waffenanlage sei ein neues panzerbrechendes Unterkalibergeschoss mit verlängertem Wolfram-Hartkern entwickelt worden, hieß es. Zudem soll L/51 Sprenggeschosse abschießen können. Die neue Waffe soll demnächst in die Tests gehen.

    Russland hatte im vergangenen Jahr den T-14 Armata als eine neue Panzergeneration vorgestellt. Ein absolutes Novum ist unter anderem der unbemannte ferngesteuerte Turm. Laut Experten ist das neue Kampffahrzeug westlichen Pendants deutlich überlegen.

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    Tags:
    Armata, Rheinmetall, Deutschland