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18:23 17 Juli 2019
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    Anadyr (Tschktschen-Halbseinl)

    Russlands Arktis-Projekte: Stillgelegte Militärobjekte erwachen zu neuem Leben

    © Sputnik / Konstantin Chalabov
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    Russland erschließt Arktis (171)
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    Im russischen Arktisgebiet laufen Bau- bzw. Ausbauarbeiten für zehn Flugplätze, schreibt „Iswestija“ unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.

    Entwickelt werden die Infrastrukturobjekte der Truppenstandorte im Hohen Norden, in Sibirien und im Fernen Osten, wo insgesamt mehr als 20.000 Soldaten sowie ihre Familien wie auch Zivilangestellte leben.

    Zu den Schwerpunktobjekten  zählen die Flugplätze bei Seweromorsk, auf der Insel Alexandraland (Archipel Franz-Joseph-Land), im Gebiet Archangelsk, in Tiksi in Jakutien und auf der Insel Kotelny.

    Außerdem sollen die Flugplätze Seweromorsk-3 im Gebiet Murmansk, Narjan-Mar im autonomen Gebiet der Nenzen, Workuta in der russischen Teilrepublik Komi, Alykel in der Region Krasnojarsk (Ostsibirien) und Anadyr auf der Tschuktschen-Halbinsel modernisiert werden.

    Das russische Militär hat in den letzten Jahren seine Tätigkeit in der Arktis verstärkt. Es werden unter anderem Objekte von Militärstützpunkten und Flugplätzen wiederhergestellt, die Anfang der 1990er Jahre, nach der Auflösung der Sowjetunion sich selbst überlassen wurden.

    Zur Koordinierung der Tätigkeit der Einheiten des Verteidigungsministeriums in der Arktis wurde im Dezember 2014 das vereinigte strategische Kommando „Nord“ gebildet.

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    Tags:
    Militärobjekte, Modernisierung, Russland