19:11 29 März 2017
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    NI: Der russische „Terminator“ als neue Ära der Panzer

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    Neue Waffen für russische Armee (667)
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    Das russische Kampffahrzeug „Terminator“ kann die heutigen Panzer in Überbleibsel der Vergangenheit verwandeln, schreibt der Militärexperte Dave Majumbar in einem Artikel für „The National Interest“.

    Der Ukraine-Konflikt, bei dem die Seiten modernisierte sowjetische Panzer und Panzerabwehrmitteln verwendeten, zeigte erneut, dass die Panzer trotz dynamischer und passiver Schutzsysteme, mit denen sie ausgerüstet sind, verwundbar sind. Unabhängig davon, inwieweit professionell die Panzerbesatzung ist, wird ein Panzer bis zu zehn Mal angegriffen, zitiert NI den Direktor des Zentrums für Analyse von Strategien und Technologien, Ruslan Puchow.

    „Auch wenn der Panzer mit ausgezeichneten Schutzsystemen ausgestattet ist – aktiven bzw. passiven Systemen, werden sie ihn im ersten Fall vor einem Schlag schützen, im zweiten – vor zwei Schlägen. Dennoch wird man weitere fünf Male angegriffen. Deswegen wäre es besser, über einen Panzer 2.0 zu verfügen“, so Puchow.

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    Bei dem „Panzer 2.0“ geht es Puchow zufolge nicht um den neuesten russischen Panzer T-14 „Armata“, obwohl er über einen unbemannten Turm und ein aktives Schutzsystem verfügt, ähnelt dieser Panzer den traditionellen Panzern. Während die Panzer früher vor Beschuss mit Raketengranaten und Antipanzergeschossen relativ geschützt waren, können die Waffen der letzten Generationen selbst die besten Schutzsysteme durchschlagen.

    Unter diesen Bedingungen soll das Panzer-Konzept geändert werden. In Russland gilt als Prototyp des „Panzers 2.0“ ein Kampffahrzeug, das besser vor Infanteriewaffen geschützt ist und die gegnerischen Fahrzeuge selbst attackieren kann. Es wurden bereits die Kampffahrzeuge „Terminator-1“ und „Terminator-2“ auf der Plattform des T-72-Panzers entwickelt. Zudem wird auf der Armata-Plattform das Kampffahrzeug „Terminator-3“ entwickelt, so „The National Interest“.

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    Laut Puchow geht es beim Kampffahrzeug „Terminator“ um einen selbstständigen Panzer. Bislang sollen das Konzept und einige Systeme noch verbessert werden – wie die Sensoren, die für die Gewährleistung der Sicherheit vorgesehen sind. Jetzt seien zwar weder das Konzept noch die Technologien völlig bereit, allerdings sei die Ära der neuen Panzer schon in der Nähe, so Puchow.

    Wie der US-Militärexperte Michael Kofman betonte, hat Russland bislang keinen einzigen Terminator-2 verkauft. Doch wenn dieses Kampffahrzeug an die Armee geliefert werde, könne es großen Infanterieeinheiten bei Kämpfen in Städten mit Geschossen und Maschinenkanonen Widerstand leisten. Puchow zufolge sind die Kampffahrzeuge „Terminator“ für die Streitkräfte notwendig, um eigene Gebiete zu schützen und nicht um den Anderen die eigene Militärkraft zu demonstrieren, so „The National Interest“

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    Tags:
    Panzer, Terminator, Armata, T-72-Panzer, Ruslan Puchow, Russland
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    Alle Kommentare

    • avatar
      Dieses Technologieviveau ist im Westen bereits umgesetzt. Dennoch ist der Terminator 2 ein wirklich guter Panzer.
    • RUSSIA
      "Bei dem „Panzer 2.0“ geht es Puchow zufolge nicht um den neuesten russischen Panzer T-14 „Armata“ [...] können die Waffen der letzten Generationen selbst die besten Schutzsysteme durchschlagen."

      Selbst den T-41 mit seinem umfangreichen Schutzsystem? Unsichtbar für Radar, Ablenkung von Raketen, Selbstverteidung, Panzerung usw?
    • avatar
      Thomas
      Wie sieht es denn mit der Entwicklung im Bereich erneuerbare Energien oder im Bereich der Motorenentwicklung in Russland aus?
      Ziviler Schiffbau als Industriezweig in Kaliningrad und Petersburg?

      Tolle Fotos mit den Windparkanlagen vor der Krim zur Energieversorgung?

      www.google.de/search?q=Offshore+Windanlage&client=firefox-b&tbm=isch&tbo=u&source=un

      Da gibt es doch schon freundliche Projekte?
      de.sputniknews.com/panorama/20160421/309364622/bruecke-krim-weltraum-foto.html
    • avatar
      nva fallschirmjäger
      Na ja gut aber diese Feuerkraft hatte die Schilka damals auch schon.Vier 23mm Geschütze mit jeweils 750 Schuss pro Minute.Die machte aus jedem Tiefflieger Konfetti besonders aus Israelischen.
    • avatar
      SportpapstAntwort annva fallschirmjäger(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      nva fallschirmjäger, 2 x 30 mm ist aber nochmal ein anderes ding. Siehe Gepard mit seinen 2 x 35 mm der auch eine enorme Feuerkraft auf Bodenziele hatte. Und der 23 mm magelt es im vergleich zur 30 mm an effektiver Reichweite und Zerstörungskraft.
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      SportpapstAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      BUO, Mich wunderts das die den nicht mal in Aleppo testen..... die Probleme die ich bei BMPT sehe sind:

      Waffenstation recht schnell außer gefecht zusetzen, offner Aufbau der Maximal vor Gewehrkaliber schützt.

      Er kann keine Infantrie absetzen, ob wohl es bei der Größe des Fahrzeugs locker drin wäre. Zum vergleich der Puma:

      Er ist selbst stark gepanzert und von 30 mm Frontal nicht auszuschaltén. Auch ist ein Firepowerkill unwahrscheinlich weil sein turm auch stark gepanzert ist. Beim BMPT kann man mit einen sofortigen Firepowerkill auf seinem Waffenturm rechnen .

      Beide können Raketen einsetzen und sich also gegenseitig damit ausschalten...

      Der Puma kann aber als SPZ infantrie absetzen und ist damit doch funktionaler.

      Der BMPT braucht in der Serienvariante einen stark gepanzerten Turm und eventuell auch Platz für infantrie. So ein umbau ist möglich beim T 72... aber teuer.
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      hvatzigen
      Russland realisiert die Armee die es braucht.
      Hoch mechanisiert Grossräumig Operationsfähig,
      das Land ist bekanntlich sehr gross.
      Da währe eine überwiegend Infanteriearmee fehl
      am Platz.
      Eine Armee kan nur ervolgreich sein wenn diese
      an den Oprationsraum angepasst ist.
      Die entsprechende Aufrüstung der Russischen Armee
      muss und ist noch lange kein Beleg für offensieve
      Absichten, (vom Westen unterstellt) der Operationsraum
      ervordert diese Vorm, Gestalt, der Russischen Armee.
      In einem andere Umfeld,gegebenheiten hätte diese
      Armee schlichte Karten ZB. im dicht besiedelten Europa,
      das würde zum Hindernisslauf in dieser innzwischen
      umfangreichen flächendekenden Infrastruktur.
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      Jakkede
      Der Terminator wird jetzt gegen die amerikanischen Panzer Saudi-Arabiens gebraucht. Die gehen ja bald an den IS und treffen in Syrien dann auf die Russen. Dann wird man sehen wer der Stärkere ist.
    • Pippm
      Den im Internet kursierenden Videos nach zu beurteilen hat die USA wirklich eine exaktere Zielansteuerung aus die Waffen der RU Föderation. Egal ob Panzer oder Luftwaffe.
    • PippmAntwort anSportpapst(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Sportpapst, ..falsche Behauptung. Schon wieder. Reichweite zw 23-und 30 mm Geschoss sind unerheblich zu der Entscheidung , eine Fla-Rak einzusetzen. Desweiteren ist es auch unerheblich ob ein Jet mit einer 23-oder 30 mm Kanone getroffen wird. Sicher landen wird es nicht mehr.
    • avatar
      Miami
      das Design stammt doch aus den 70igern?
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