16:24 28 Oktober 2020
SNA Radio
    Technik
    Zum Kurzlink
    0 330
    Abonnieren

    Eine Gruppe von Cyber-Spionen mit dem Namen „Strider“ hat über fünf Jahre lang Unternehmens-Daten in aller Welt gestohlen. Dazu hat die Sicherheitsfirma „Kaspersky Lab“ nun einen Bericht veröffentlicht, der den Vorfall bestätigt und den Verdacht erhärtet, dass auch Regierungen hinter den Vorfällen stecken können, wie die Daily Mail berichtet.

    „Kosten, Komplexität, Dauer und auch das Hauptziel der Operation, nämlich der Diebstahl von vertraulichen und sensiblen Daten, lässt den Gedanken aufkommen, dass irgendeine Regierung die Aktion unterstützt“, so der Bericht.

    Das amerikanische Sicherheitsunternehmen „Symantec“ hat gleichzeitig einen eigenen Bericht über die Hacker-Gruppe Strider veröffentlicht. Auch die Symantic-Experten vermuten, dass  die Hacker auf „staatlicher Ebene“ tätig seien.

    Ziel der Attacken der Hacker-Gruppe waren vor allem Großunternehmer aus Russland, China, Schweden und Belgien. Für die Angriffe sollen die Spione eine Spyware mit dem Namen „Remsec“ eingesetzt haben. Nach Angaben der Experten von „Kaspersky Lab“ sind allerdings auch Forschungszentren, Telekommunikationsbetreiber und Finanzinstitute betroffen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Vize-Außenminister: USA reagieren instinktiv auf vermeintlich russische Cyberattacken
    Bund und Länder wollen Freizeiteinrichtungen weitgehend schließen
    MdB Hansjörg Müller (AfD) zum Fall Nawalny: Die deutsche Seite will nicht kooperieren
    „Charlie Hebdo“ zeigt Erdogan-Karikatur als Titelbild – Kritik aus Türkei
    Tags:
    Spionage, Cybersicherheit, Kaspersky Lab, Belgien, Schweden, China, Russland