22:16 28 Februar 2020
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    Nordkoreas umstrittener Satellitenstart (38)
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    Eine Delta-IV-Rakete ist am Freitag in Cape Canaveral in Florida mit zwei Aufklärungssatelliten an Bord ins All gestartet, wie USA Today berichtet.

    Den Start um 00.52 Uhr Ortszeit (06.52 Uhr MESZ) führte die United Launch Alliance durch. Die Satelliten befinden sich in einer Raumkapsel, die sich abkoppeln soll, sobald die Rakete die vorgegebene Höhe von etwa 35.900 Kilometer erreicht.

    Der Start der Satelliten erfolgte im Rahmen des neuen US-Militärprogramms GSSAP, von dem erstmals im Februar berichtet wurde. Zuvor wurden alle Informationen geheim gehalten. Ziel des Programms ist die Flugkörper-Überwachung in der geosynchronen Umlaufbahn. Medienberichten zufolge sollen die USA damit auch die Satelliten anderer Länder ausspähen.

    Die ersten zwei GSSAP-Raumkörper hatte eine Delta-IV-Rakete im Juli 2014 in den Orbit gebracht. Damals hatten sich in den Medien die Spekulationen um die Ladung gerankt: An Bord sollte sich angeblich ein Spionagesatellit befunden haben, der elektronische Signale von Schiffen und Flugzeugen abfängt.

    Die am Freitag ins All transportierten Satelliten wurden von Orbital ATK in Virginia gebaut. Die United Launch Alliance ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Boeing und Lockheed Martin.

    Die Delta IV gilt als stärkste derzeit im Einsatz stehende Trägerrakete.

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    Tags:
    GSSAP, Rakete, Spionagesatellit, Raumkapsel, Aufklärungssatellit, Boeing, Lockheed Martin, United Launch Alliance, Florida, Cape Canaveral, USA