17:48 17 Februar 2020
SNA Radio
    Technik
    Zum Kurzlink
    Kampf gegen den IS (813)
    0 1515
    Abonnieren

    Der Generalstab in Moskau hat am Donnerstag Journalisten darüber informiert, wie die russische Luftwaffe in Syrien ihre Ziele bestimmt. General Sergej Rudskoj zufolge wurde dafür ein mehrstufiges Aufklärungssystem aufgebaut, um bei Bombenangriffen jede Gefährdung von Zivilisten auszuschließen.

    Jedes Mal, wenn Angaben über ein Ziel eingegangen seien, würde Nachaufklärung betrieben: Das Ziel würde mittels Flugzeugen, Drohnen, Funkmess-Anlagen und Agenten nachgeforscht, um sich zu vergewissern, dass die Angaben korrekt seien und keine Gefahr für die Zivilisten bestünde.

    Generell schicke Russland seine Bomber erst los, nachdem die ermittelten Ziele (Objekte des IS, von al-Nusra und mit ihnen verbundenen Terrorverbänden) in mehreren Etappen, darunter auch mithilfe von Satelliten, überprüft worden seien, sagte der General. „Ziele, die in Wohnvierteln liegen oder auch in unmittelbarer Nähe von Schulen, Krankenhäusern, Märkten und anderen sozial wichtigen Anlagen, in denen sich Zivilisten aufhalten können, werden von der Angriffsliste gestrichen.“ Jeder Angriff würde dann von Bordkameras und von Drohnen registriert.

    In Verbindung mit den Su-24M-Bombern hat sich laut Rudskoj das Aufklärungs-, Kommunikations- und Navigationssystem Strelez bewährt, „das eine fast hundertprozentige Wirksamkeit der Angriffe ermöglicht“.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren
    Themen:
    Kampf gegen den IS (813)

    Zum Thema:

    Russischer Generalstab: Rebellen beschießen Aleppo mit „Höllenfeuer“
    Aleppo: Syrische Armee hält Islamisten Fluchtweg offen
    Generalstab: Russland bombt nur außerhalb Aleppos
    „Nahost-Konflikt auf einen Schlag lösen“: Lawrow bewertet Trumps „Jahrhundertdeal“
    Tags:
    Su-24M, Syrien, Russland