04:36 17 Februar 2020
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    Ein privates Versorgungsraumschiff mit „Cygnus“-Kapsel ist mit Nachschub für die Internationale Raumstation (ISS) ins All aufgebrochen, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilt.

    ​Der Raumtransporter sei in der Nacht auf Montag an Bord einer Antares-Rakete von der Wallops Flight Facility im US-Bundesstaat Virginia gestartet. Die Rakete ist mit in Russland entwickelten neuen RD-181-Motoren ausgestattet.

    Im März ist ein identischer Raumfrachter mit der Trägerrakete vom Typ Atlas 5 in das All gebracht worden.
    Zuvor wurde berichtet, dass die russische Firma Energomasch in den kommenden zwei Jahren 14 Raketentriebwerke RD-181 an die USA liefern wird. Das Unternehmen ist der weltweit führende Entwickler und Hersteller von mit Kerosin und flüssigem Sauerstoff betrieben Raketentriebwerken.

    RD-180- und die neuen RD-181 Triebwerke aus Produktion der russischen Firma werden in der ersten Stufe der Atlas- und Antares-Raketen verwendet. Obwohl die US-Industrie vorerst keine vergleichbaren Triebwerke herstellt, verbot der Kongress im Dezember des vergangenen Jahres den Kauf der Triebwerke ab 2019. Im Mai riefen US-Verteidigungsminister Ashton Carter und der Nationale Geheimdienstdirektor James Clapper den Senat jedoch dazu auf, das Verbot aufzuheben, um dem Pentagon den Zugang zum Weltraum zu garantieren.

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    Tags:
    RD-181, Raketentriebwerk RD-180, NASA, USA, Virginia