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    Kalaschnikow АК-103

    Kalaschnikow-Fabriken in Venezuela nehmen Gestalt an

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    2019 soll in Venezuela ein neues Unternehmen zur Produktion von Kalaschnikow-Maschinenpistolen seinen Betrieb aufnehmen, wie der russische Vize-Premier Dmitri Rogosin, der den Militär-Industriekomplex betreut, mitteilte.

    „Wir planen, dass die Fabrik zur Herstellung von Kalaschnikow-Maschinenpistolen AK-103 und Munitionseinheiten im Jahr 2019 ihre Arbeit aufnimmt“, so Rogosin. „Alle Probleme, die es noch vor zwei bis drei Jahren gegeben hatte, wurden gelöst.“

    Außerdem gebe es auch einen neuen Bauauftragnehmer; die ganze russische Ausstattung sei nun bereits geliefert worden und alle Maschinen würden derzeit streng gesichert aufbewahrt, da das Gebäude noch nicht fertig sei. „Jetzt haben wir venezuelische Auftragnehmer, die das Unternehmen fertigbauen“, gab der Vize-Regierungschef an.

    Bislang sei das Gebäude zur Hälfte fertig, Fenster und Türen sowie Stromversorgung fehlten noch.

    Die legendäre Kalaschnikow-Maschinenpistole
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    Die legendäre Kalaschnikow-Maschinenpistole

    Die Bauarbeiten waren 2014 eingestellt worden, nachdem die russische Justiz Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet hatte. Unbekannte sollen zwischen dem 12. Februar 2010 und 1. Juni 2011 rund eine Milliarde Rubel (etwa 13 Millionen Euro) unterschlagen haben. Laut dem Rosoboronexport-Vizechef Sergej Ladygin sollten die Bauarbeiten seit dem 1. April wieder aufgenommen werden. Im April hatte der Vizedirektor der föderalen Behörde für militärtechnische Kooperation mit dem Ausland, Anatoli Puntschuk, mitgeteilt, die Fabriken seien zu etwa 70 Prozent fertig.

    Venezuela wird weltweit der erste Staat neben Russland, der die legendäre Handfeuerwaffe in Lizenz herstellen wird.

    Das AK-103 ist ein russisches Sturmgewehr und eine größer kalibrierte Version des AK-74M.

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    Tags:
    Unternehmen, Kalaschnikow, Dmitri Rogosin, Venezuela, Russland