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06:45 15 Oktober 2019
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    Proton-M-Rakete auf dem russischen Weltraumbahnhof Baikonur

    Roskosmos erklärt Verzögerung bei Proton-M-Raketenstarts

    © Flickr/ ESA/Stephane Corvaja
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    Mögliche Verzögerungen beim Start der Proton-M-Trägerraketen, der nun erst im Sommer 2017 stattfinden könnte, sind laut der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos mit verschärften Qualitätskontrollen verbunden. Zuvor war berichtet worden, dass Roskosmos alle Triebwerke für Proton-M-Raketen wegen technischer Störungen zurückgerufen hat.

    „Es werden zusätzliche Tests durchgeführt. Damit sind auch mögliche Verzögerungen bei den Starts der Proton-Trägerraketen verbunden“, hieß es.

    Das Wichtigste sei jetzt, nichts zu überstürzen und sich nochmals der völligen Zuverlässigkeit der Technik zu vergewissern, in Übereinstimmung mit den Parametern des Materials, aus dem die Rakete hergestellt werde.

    Mithilfe neuer Systeme überprüfen Roskosmos-Spezialisten Medienberichten zufolge nun auch diejenigen Faktoren, die jahrzehntelang nicht mehr untersucht worden seien.

    Bei Tests von Triebwerken der zweiten und dritten Stufe für Trägerraketen „Proton-M“ sind technische Störungen festgestellt worden, wie russische Medien am Mittwoch berichten. Daraufhin habe Roskosmos beschlossen, die Triebwerke zurückzurufen. Mit der Ausbesserung der Situation sei das Unternehmen NPO „Energomasch“ beauftragt worden.

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    Tags:
    Raumfahrt, Raketen, Roskosmos, Russland