17:57 28 März 2017
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    Amerikaner können nicht genug Kalaschnikows bekommen

    Amerikaner können nicht genug Kalaschnikows bekommen

    © Sputnik/ Ramil Sitdickov
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    Das amerikanische Feuerwaffen-Unternehmen „Inter Ordnance Inc.“ will seine Produktion von Sturmgewehren Kalaschnikow AK-47 verdoppeln und den Schwerpunkt nicht auf private Kunden, sondern auf den Staat legen, schreibt die Zeitung „Tampa Bay Times“.

    „Inter Ordnance Inc.“ ist im US-Bundesstaat Florida angesiedelt und produziert jährlich rund 2500 Sturmgewehre AK-47, die vom russischen Rüstungskonzern Kalaschnikow entwickelt wurden, und benutzt dafür ausschließlich amerikanische Bestandteile.

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    Der Gründer des Unternehmens, der Immigrant aus Deutschland Ulrich Wiegand, investierte fünf Millionen Dollar in das Werk und plant eine weitere Investition von drei bis fünf Millionen Dollar in neue Ausrüstungen und Arbeitsplätze. Zusammen mit „Purple Shovel“, dem exklusiven Lieferanten der Produktion von „Inter Ordnance Inc.“ an die US-Regierung, will das Unternehmen die Herstellung verdoppeln.

    Nach der Verhängung der Anti-Russland-Sanktionen und dem Importverbot für Erzeugnisse von Kalaschnikow aus Russland begannen einige US-Firmen, beispielweise die Firma „Kalashnikov USA“, die russischen Waffen in den USA zu produzieren. Der Grund dafür war das große Kaufinteresse für die legendären Sturmgewehre sowie der problematische Service für amerikanische Waffen.

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    Der russische Konzern „Kalaschnikow“ will gegen einen solchen Nachbau seiner Produktion mit der Herstellung völlig neuer Erzeugnisse auf einem höheren Qualitätsniveau ankämpfen.

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    Tags:
    Sanktionspolitik, Waffen, AK-47, Sanktionen, Kalaschnikow, Florida, USA
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