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    S-300-Raketenlieferungen an Iran: Rostec-Chef hält Putin auf dem Laufenden

    S-300-Raketenlieferungen an Iran: Rostec-Chef hält Putin auf dem Laufenden

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    Lieferung russischer S-300-Flugabwehrraketen an Teheran (44)
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    Russland hat seine Verpflichtungen gegenüber dem Iran erfüllt und sämtliche per Vertrag festgelegte Flugabwehr-Raketensysteme vom Typ S-300 ausgeliefert, wie der Generaldirektor der russischen Staatskorporation Rostec, Sergej Tschemesow, am Donnerstag dem russischen Präsidenten Wladimir Putin darlegte.

    „Wir haben die Lieferung der S-300 in den Iran vollendet. Alle Verpflichtungen haben wir erfüllt“, so Tschemesow gegenüber Putin.

    Der Waffenexport des russischen staatlichen Rüstungskonzerns Rosoboronexport, das zu Rostec gehört, habe um drei Prozent zugenommen, was Tschemesow ebenfalls zu den wesentlichsten Erfolgen des Vorjahres zählte. Demnach betrugen das Exportvolumen 2016 insgesamt 13,1 Milliarden Dollar, der Umfang aller Aufträge 45 Milliarden Dollar.

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    Moskau und Teheran hatten den S-300-Vertrag noch im Jahr 2007 abgeschlossen. Nach der Verabschiedung einer Resolution des UN-Sicherheitsrates über das Verkaufsverbot von schweren Offensivrüstungen an den Iran im Jahr 2010 untersagte der damalige russische Präsident Dmitri Medwedew auch die Lieferung von Defensivrüstungen an die Islamische Republik.

    Das Raketensystem S-300PMU2 Favorit ist zur Verteidigung von Truppengruppierungen, strategischen Objekten, Militärstützpunkten und Industriebetrieben vor ballistischen Raketen und Marschflugkörpern, Drohnen sowie strategischen und taktischen Fliegerkräften bestimmt. Der Funkradar der S-300-Rakete kann Luftobjekte aus einer Entfernung von bis zu 300 Kilometern orten und deren Zugehörigkeit durch ein besonderes Erkennungssystem bestimmen. S-300-Raketen können aerodynamische Ziele aus drei bis 200 Kilometern, ballistische Ziele aus fünf bis 40 Kilometern und niedrig fliegende Objekte aus fünf bis 38 Kilometern treffen.

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    Lieferung, Waffenexporte, Waffen, S-300-System, S-300, Rosoboronexport, Rostec, Wladimir Putin, Iran, Russland