14:24 19 April 2019
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    X-37B nach seiner Landung

    US-Geheimshuttle seinen Aufgaben nicht gewachsen – Expertin

    © REUTERS / U.S. Air Force
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    Der Weltraumshuttle X-37B kann die vom Hersteller angegebenen Aufgaben nicht ausführen. Dies berichtet das Magazin „The Atlantic“ unter Verweis auf die US-Expertin für Luft- und Raumfahrttechnik und Sicherheit Laura Grego.

    Demnach sind die technischen Möglichkeiten und die Funktionalität des wiederverwendbaren unbemannten Shuttles viel begrenzter als zuvor angegeben.

    Laut Grego kann eine einzige Demonstration eines unbemannten Starts und einer unbemannten Landung kein Beweis für einen effektiven Betrieb des Raumschiffes sein. Außerdem scheine die Verwendung einer einzigartigen Entwicklung als ein Satelliten-Tracking-Gerät in der Umlaufbahn unwahrscheinlich.

    Nach Angaben des Magazins haben die Entwicklung und der Bau von zwei Kopien des X-37B dem US-Haushalt fast 500 Millionen Dollar gekostet. Dabei sei das Projekt nicht einmal ausschließlich amerikanisch. Automatisches Starten, Manövrieren und Landen nach einem festgelegten Programm seien außerdem in der Sowjetunion noch im Jahr 1988 mit der Raumfähre „Buran“ getestet worden.

    Zuvor war berichtet worden, dass der US-Raumgleiter X-37B am Sonntag seine mysteriöse Mission in der Erdumlaufbahn beendet hatte. Der Shuttle verbrachte mehr als 700 Tage im All und landete auf dem Gelände des Kennedy-Weltraumzentrums in Florida.

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    Tags:
    Shuttle, Haushalt, Weltraum, Raumflugzeug X-37B, Laura Grego, Florida, USA