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14:19 16 Oktober 2019
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    Jagd-U-Boot 877 Paltus

    Diesem russischen U-Boot sollte US-Navy lieber aus dem Weg gehen – Medien

    © AP Photo / Mark Earthy
    Technik
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    Das russische U-Boot des Projekts 877 Paltus gilt als eines der besten in der Klasse mit diesel-elektrischem Antrieb. Selbst die US-Navy ist nicht bestrebt, mit der Kilo-Klasse in Konfrontation zu kommen, schreibt der Kolumnist von „National Interest“ und Experte im Bereich Verteidigung und nationale Sicherheit Kyle Mizokami.

    Der Autor verweist vor allem auf den geringen Geräuschpegel des U-Boots. Der tropfenförmige Rumpf trägt zu einer größeren Geschwindigkeit Unterwasser bei und macht es wesentlich weniger hörbar, als dessen Konkurrenten.

    Das Lebenserhaltungssystem ermöglicht es dem U-Boot, bis zu zwei Wochen getaucht zu bleiben, während der Fahrbereich 7500 Seemeilen (etwa 14.000 Kilometer) beträgt, was mehr als die Strecke vom Stützpunkt der russischen Nordflotte bis Kuba ist.

    Aus der umfassenden Modernisierung des Projekts 877 gingen die Jagd-U-Boote des Projekts 636 „Warschawjanka“ hervor, deren hydrodynamischen Eigenschaften noch immer  auf der Höhe sind. Das U-Boot ist mit Startanlagen für Marschflugkörper vom Typ „Kalibr“ ausgerüstet, was seinen Einsatz in den gegenwärtigen Konflikten in der Welt möglich macht, so der Autor des Artikels.

    Russisches U-Boot: Projekt 877 Paltus
    © Sputnik /
    Russisches U-Boot: Projekt 877 Paltus

     

    Die Beiden U-Boote „Paltus“ und „Warschawjanka“ sind auf dem internationalen Markt sehr gefragt.

    „Die U-Boote des Projekts 877 haben sich als sehr erfolgreich sowohl in technischer Hinsicht als auch unter dem Gesichtspunkt des Exports erwiesen“, betont Mizokami. Er ist überzeugt, dass wegen der zunehmenden Konfliktstimmungen im asiatisch-pazifischen Raum die Weltgemeinschaft bald einen Kampfeinsatz von „Paltus“ und „Warschawjanka“ beobachten werden könne.

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    Tags:
    U-Boot, Ausrüstung, Marschflugkörper, Export, Kalibr-Rakete, Paltus (U-Boot), US-Navy, Russland