20:19 28 März 2020
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    Der Autor Kyle Mizokami hat in einem Beitrag für die Zeitschrift „National Interest“ ein Ranking der fünf „fortgeschrittensten“ Waffen aufgestellt, die in der Sowjetunion entwickelt wurden.

    Kalaschnikow-Maschinenpistole

    Maschinenpistole Kalaschnikow AKS-74U
    Maschinenpistole Kalaschnikow AKS-74U

    An der Spitze der Liste steht die wohl weltweit bekannteste Maschinenpistole der Nachkriegszeit, „die wahrscheinlich mehr Menschen getötet hat, als Atomwaffen“.

    Ihr Vorteil besteht in der Kombination aus einer neuen Patrone geringeren Kalibers, dem vollständig automatischen Schusssystem und einem festen Gehäuse. Zudem ist die Kalaschnikow-Maschinenpistole leicht und kann leicht auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt werden.

    U-Boot des Projekts 941 „Akula“

    Russisches U-Boot der Typhoon-Klasse (Archivbild)
    © AFP 2020 / Dimitri Barinov
    Russisches U-Boot der Typhoon-Klasse (Archivbild)

    Die weltweit größten U-Boote mit einer Rumpflänge von mehr als 172 Metern und einer Überwasserverdrängung von etwa 23 000 Tonnen bildeten die Basis der sowjetischen nuklearen Eindämmungsmittel zu Wasser. Sie waren fast dreimal so groß wie die US-amerikanischen U-Boote der „Los Angeles“-Klasse und fast zehn Tonnen schwerer als die „Ohio“-U-Boote. Im Vorderteil des U-Boots wurden 20 ballistische Feststoffraketen R-39 untergebracht, von denen jede mit zehn Gefechtsblöcken ausgerüstet war.

    In der Sowjetunion wurden insgesamt sechs „Akula“-U-Boote gebaut. Eines von ihnen („Dmitri Donskoi“) steht der russischen Marine immer noch zur Verfügung. Von diesem U-Boot werden „Bulawa“-Raketen zu Testzwecken abgefeuert.

    Panzer T-55

    Panzer T-55
    © Sputnik / Egor Eremov
    Panzer T-55

    Als Basis für diesen Panzer diente der mittelschwere Panzer T-54 mit einem neuen Turm, einem neuen Rumpf und einem neuen Chassis sowie einer 100-Millimeter-Kanone  — „eine hervorragende Kombination aus Feuerstärke, Schutz und Mobilität“.

    Nach mehreren Modifizierungen entstand das Modell T-55, das unter anderem für den Kampf unter den Bedingungen eines Atomkrieges geeignet ist. Bis zur Entwicklung des T-62-Panzers blieb dieses Modell die Stütze der sowjetischen Armee.

    Weltweit wurden laut verschiedenen Quellen von 42 000 bis 100 000 T-55-Panzer gebaut. In einigen Ländern werden sie immer noch genutzt, unter anderem weil sie relativ billig sind und ihre technische Wartung leicht ist.

    Strategischer Bomber Tu-160

    Strategischer raketentragender Bomber Tu-160
    © Sputnik / A. Pavluk
    Strategischer raketentragender Bomber Tu-160

    Der „Weiße Schwan“ wurde zum letzten strategischen Bomber, der in der Sowjetunion entwickelt wurde. Zum ersten Mal hob eine Maschine dieses Typs am 18. Dezember 1981 ab.

    Die Tu-160 wurde als unauffälliges Flugzeug entwickelt, das unter anderem in der Nacht und bei schlechten Wetterbedingungen eingesetzt werden kann. Laut Plan sollte der „Weiße Schwan“ in der Lage sein, in einer geringen Flughöhe die amerikanische Luftabwehr zu überwinden.

    Eine Tu-160 kann mit zwölf Marschflugkörpern Ch-55 ausgerüstet werden.

    Haubitze M-30

    Während des Zweiten Weltkriegs wurden zu schleppende Artilleriewaffen zur Stütze der Roten Armee, weil sie relativ günstig und leicht zu bauen und dabei sehr effizient waren.

    Diese 1938 entwickelte 122-Millimeter-Haubitze war die am meisten verbreitete in der Sowjetunion. Ihre Schussweite erreichte nahezu zwölf Kilometer und innerhalb einer Minute konnte sie sechs 21 Kilogramm schwere Geschosse abfeuern.

    Insgesamt wurden mehr als 19 000 M-30-Haubitzen gebaut, großenteils während des Krieges.

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    Tags:
    Krieg, Waffen, Der Zweite Weltkrieg, Russland