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08:33 15 Oktober 2019
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    Ein Raketentest Nordkoreas

    Russlands Weltraumtruppen registrierten im Vorjahr über 40 Raketenstarts

    © REUTERS / KCNA/Files
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    Das russische Raketen-Frühwarnsystem hat im vorigen Jahr mehr als 40 Starts ballistischer und kosmischer Raketen, darunter ausländischer Herkunft, gesichtet, wie Generalleutnant Alexander Golowko, Befehlshaber der Weltraumtruppen Russlands, am Dienstag dem Verteidigungsminister, Armeegeneral Sergej Schoigu, berichtete.

    Schoigu hat am selben Tag den Probeeinsatz einer neuartigen Radaranlage der Klasse „Woronesch-DM“ überprüft, die im Raum von Jenissejsk (Region Krasnojarsk in Ostsibirien) stationiert ist. Die moderne Funkmessstation soll Ende 2017 in den Dienst gestellt werden.

    Das Raketen-Frühwarnsystem ermittelt Angaben zu Raketenstarts und zum Flugbahnverlauf, um Raketenangriffe auf staatliche und militärische Objekte zu verhindern. Das System liefert außerdem Angaben über Weltraumobjekte im Rahmen einer Weltraumkontrolle.

    Aktuell sind vier Radaranlagen der Klasse „Woronesch-DM“ in den westrussischen Gebieten Leningrad und Kaliningrad, beim ostsibirischen Irkutsk und in der südrussischen Region Krasnodar im Einsatz. Weitere drei Radare dieses Typs werden in den Regionen Krasnojarsk und Altai sowie im Gebiet Orenburg erprobt. Sie sollen Ende 2017 in den Dienst gestellt werden.

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