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    T-14 Armata

    „Eine Bestie“: Darin ist russischer Armata-Panzer dem Abrams überlegen - US-Experte

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    Der neuartige russische Panzer T-14 „Armata“ hat nach Ansicht eines US-Experten einen klaren Vorteil gegenüber dem US-Panzer Abrams. Das sei vor allem die Reichweite, schreibt Verteidigungs- und Sicherheitsexperte Kyle Mizokami aus San Francisco in einem Beitrag für das Portal popularmechanics.com.

    Panzer T-14 Armata
    © Foto : Verteidigungsministerium Russlands
    „Russlands wichtigster Panzer der nächsten Generation ist in der Lage, Anti-Panzer-Raketen auf Ziele in einer Entfernung von über sieben Meilen abzufeuern.“, schreibt der Experte.

    Dies übertreffe die Reichweite der Abrams-Panzer der jüngsten Modifikation um das Doppelte.

    „Der T-14 ist eine furchterregende Bestie. Ausgerüstet mit einer neuen 125-Millimeter-Kanone, einem unbemannten Geschützturm, modularer Panzerung und einem aktiven Schutzsystem für den Abschuss anfliegender Raketen, hat das Fahrzeug für Aufsehen innerhalb der Nato-Panzer-Gemeinschaft gesorgt“, so  Mizokami. 

    Ein besonders gefährliches Merkmal sei die Fähigkeit des Armata, Ziele in Bereichen von bis zu 12 Kilometern zu treffen.

    Dieser Fortschritt sei auch bei der Entwicklung der Geschosse zu verzeichnen: So hatte die gelenkte Panzerabwehrrakete 9K112 Kobra (Nato-Bezeichnung: AT-8 Songster) aus sowjetischer Produktion, die für die T-80-Panzer konzipiert wurde, eine Reichweite von etwa nur vier Kilometern und eine Durchschlagskraft von bis zu 700 Millimeter Panzerstahl.

    Die derzeit im Dienst stehenden Raketen „Refleks“ 9К119 (Nato-Bezeichnung: AT-11 Sniper), würden es dagegen etwa einen Kilometer weiter schaffen und schon ganze 900 Millimeter Panzerstahl durchbohren können. Es sei aber denkbar, so der Experte, dass für den Armata, wie geplant, bald neue Geschosse mit 10 Kilometern Reichweite entwickelt werden würden.

    Panzer T-90 während Übungen in Indien (Archivbild)
    © AP Photo / Verteidigungsministrium von Indien

    Der Abrams könnte dagegen Ziele in einem Bereich von nur drei bis vier Kilometern Reichweite bekämpfen, was dem Armata die Möglichkeit biete, den US-Panzer „bequem“ von einer sicheren Stelle aus zu zerstören.

    Diesen Vorteil könnte der Armata aber nur im Flachland nutzen – in Kansas, den russischen Steppen oder der Sinai-Wüste. Zudem sei der Abrams mit seiner Reaktivpanzerung und dazu noch einer Schicht aus abgereichertem Uran bei Weitem nicht hilflos.

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    Tags:
    US-Panzer Abrams, Abrams M-1A1, USA, Russland