06:18 21 September 2020
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    Der russische Schiffbaukonzern USC stellt auf der IMDS-2017 eine Exportvariante seines neuesten Torpedos vor, wie die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ berichtet. Die Marinemesse IMDS findet in diesem Jahr vom 28. Juni bis 2. Juli in St. Petersburg statt.

    Wie das Unterwassergeschoss in seiner Exportvariante heißen wird, steht noch nicht fest, bei der russischen Marine heißt der Torpedo einfach „Physiker“ – wohl seines klugen Köpfchens wegen.

    Denn das Tiefwassergeschoss ist mit einem akustischen Zielführungssystem ausgestattet. Dadurch kann das Geschoss Spuren des Fahrwassers von Schiffen und U-Booten aus 1,2 bis 2,5 Kilometern Entfernung erkennen und danach die Ziele selbstständig verfolgen.

    Dabei hat der Torpedo eine Reichweite von 50 Kilometern bei einem 300 Kilogramm schweren Sprengkopf. Das Geschoss kann auch über einen Fernkabel gesteuert und gezündet werden.

    Auf der Petersburger Ausstellung wird eine Exportvariante des Torpedos präsentiert:

    „Alles, was wir zeigen, gibt es bereits in einer für den Export freigegebenen Variante“, sagte Alexej Rachmanow, Präsident des russischen Schiffbaukonzerns USC (United Shipbuilding Corporation).

    Der „Physiker“ steht schon seit zwei Jahren im Dienst der russischen Marine. Mit dem Torpedo sind unter anderem die atomgetriebenen Jagd-U-Boote der Jassen-Klasse bewaffnet.

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    Tags:
    Atom-U-Boot, Export, Torpedo, Russland