07:04 24 Oktober 2020
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    Nach dem jüngsten russischen Raketenangriff in Syrien ist deutlich, dass die USA kein Monopol auf Langstrecken-Präzisionswaffen mehr haben, schreibt Militärjournalist Dave Majumdar.

    In seinem Beitrag in „The National Interest“ (NI) mutmaßt Majumdar, dass die neuen russischen Marschflugkörper Ch-101, die am Mittwoch gegen die IS-Terroristen in Syrien eingesetzt wurden, im Flug umgelenkt werden können. Die Besatzung eines Bombers könne dem fliegenden Marschflugkörper eine neue Zielrichtung vorgeben.

    „Das ist ein sehr wichtiger Schritt für die Russen“, zitiert NI  den ehemaligen B-52-Piloten Mark Gunzinger. Denn dadurch „wird deren operative Flexibilität erhöht“. Die Quintessenz bestehe darin, dass Langstrecken-Präzisionswaffen kein amerikanisches Monopol mehr seien, schlussfolgert Dave Majumdar.

    Russische Langstreckenbomber vom Typ Tu-95MS hatten am Mittwoch Stellungen der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) in Syrien mit brandneuen Marschflugkörpern des Typs Ch-101 angegriffen (VIDEO>>). Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Lenkflugkörper aus einer Entfernung von jeweils 1000 Kilometern auf ihre Ziele abgefeuert und zerstörten drei Waffenlager und einen Befehlsstand der Terroristen im Raum Akerbat.

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    Tags:
    Ch-101, Syrien, USA, Russland