01:37 17 Dezember 2017
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    Russische T-90 blenden Terroristen in Syrien mit ihren „Super-Scheinwerfern“ – Fotos

    © Sputnik/ Ramil Sitdikov
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    Der Krieg im Nahen Osten ist der erste bewaffnete Konflikt, in dem Russland die Möglichkeit hat, seinen modernen elektro-optischen Abwehrkomplex Schtora-1 („Vorhang“) unter realen Kampfbedingungen zu testen, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“.

    Dieses Gerät wird auf Panzern des Typs T-72, T-80 und T-90 installiert und soll vor gelenkten Panzerabwehrraketen schützen. Schtora-1 umfasst neben einem Computersystem zwei Infrarotscheinwerfer an der Turmvorderseite, Nebelkerzen sowie einen Laserwarnsensor. Am Turm angebrachte Infrarotscheinwerfer senden überlagernd falsche Signale aus, um IR-gelenkte Raketen zu täuschen.

    ​Dank dieser Technologie haben Panzer in einem Radius von zweieinhalb Kilometern Schutz. Demnach wird das gefährlichste Kampfmittel der IS-Terroristen gegen die Panzer – gelenkte Panzerabwehrraketen – nutzlos.

    Autor des Fotos von T-90A mit Shtora-1 ist der syrisch-libanesische Blogger Wael Al Hussaini. Einer seiner Followers verglich in den Kommentaren das russische System mit den Augen einer Frau.

    ​Die in Syrien eingesetzten Modifikationen von Schtora-1 sind jedoch nicht die modernsten russischen Technologien dieser Art. Es gibt laut der Zeitung Geräte, die Panzer noch besser schützen können.

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    Tags:
    Ausrüstung, Technologien, Kampf, Schutz, Panzer, Abwehrkomplex Schirma-1, Terrormiliz Daesh, Syrien, Russland