17:43 17 Oktober 2018
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    Start der Trägerrakete vom Typ „Sojus-FG“ mit dem ersten bemannten Raumschiff der neuen Serie „Sojus MS“ vom Raumbahnhof Baikonur (Kasachstan)

    Nach „Sojus“-Kritik: Russische Botschaft rät Briten per iPhone ins All zu starten

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    Russlands Botschaft in London hat sich zu der Kritik an Sojus-Raketen, die in einem Artikel der Zeitschrift „The Times“ veröffentlicht wurde, geäußert.

    In seinem Artikel „Tim Peake: space oddity“ vom Samstag befasst sich der Journalist Giles Whittell mit der Biografie des britischen Astronauten Tim Peake. In einem Gespräch mit Whittel räumt der Kosmonaut plötzlich ein, ein Fan des Weltraumbahnhofes Baikonur und sowjetischer Technologien zu sein.

    Offenbar  ging dies dem Journalisten aber gegen den Strich, was er auch im selben Artikel zum Ausdruck bringt:

    „Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus hat sich praktisch nichts an dem geändert, was die Russen in die Umlaufbahn bringen. Sie haben die Computer in ihrer besten Rakete – der Sojus – modernisiert, die aber immer noch weniger Power als ein iPhone aufweist“, schreibt er. 

    Dennoch zitiert Whittell weiter den Astronauten, der die Beförderung von Kapseln mit der Sojus-Rakete als „die bei weitem zuverlässigste und sicherste Art, in den Weltraum zu gelangen“ bezeichnet. Den Worten des Journalisten entgegnete nun via Twitter die russische Botschaft in London: „Vielleicht sollte G. Whittell dann einmal versuchen, mit seinem iPhone in den Weltraum zu fliegen, und nicht mit einer ‚veralteten‘ Sojus.“

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    Tags:
    Sojus, The Sunday Times, Tim Peake, Großbritannien