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    Eine Jars-Rakete, hier auf mobiler StartrampeAusgemusterte Interkontinentalraketen erster Generation im Museum der Strategischen Raketentruppen Russlands

    Wie viele scharfe Atomraketen hat Russland? Befehlshaber packt aus

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    Russlands Strategische Raketentruppen verfügen laut ihrem Befehlshaber Sergej Karakajew über 400 Interkontinentalraketen und damit über knapp zwei Drittel der gesamten Atomwaffen des Landes.

    „Gegenwärtig gehören rund 400 ballistische Interkontinentalraketen, die mit Gefechtsköpfen verschiedener Klasse und Stärke ausgestattet sind, zur Gruppierung der Strategischen Raketentruppen“, sagte Karakajew in einem Interview der Zeitung „Red Star“.

    Auf die Strategischen Raketentruppen entfallen ihm zufolge mehr als 60 Prozent aller strategischen Träger und Atomwaffensprengköpfe Russlands.

    „Das entspricht den zahlenmäßigen Auflagen des START-Vertrags und reicht zugleich aus, um die Aufgaben der atomaren Abschreckung zu erfüllen“, so der Befehlshaber. Bei einer Übung im vergangenen Jahr seien alle Startanlagen der Strategischen Raketentruppen — erstmals seit dem Untergang der UdSSR – in Gefechtszustand versetzt worden.

    Russlands Strategische Raketentruppen sind eigentlich nur für bodengestützte Interkontinentalraketen zuständig, die sich teils in unterirdischen Silos befinden teils auf Fahrzeugen angebracht sind. Zusammen mit den atomwaffenfähigen Bombern der Luftwaffe und den atomar bestückbaren U-Booten der Marine bilden die Strategischen Raketentruppen die so genannte Atomwaffen-Triade.

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    Strategische Raketentruppen, Russland