10:50 24 Januar 2018
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    US-Zerstörer der Zumwalt-Klasse (Archiv)

    Schon wieder eine Panne: Modernster US-Zerstörer geht bei Tests kaputt

    © AP Photo/ Michael Dwyer
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    Der modernste amerikanische Zerstörer „USS Zumwalt“ hat wegen technischer Probleme seine Tests eingestellt. Er ist zu seiner Werft im US-Bundesstaat Maine zurückgekehrt, wie das USNI-Portal berichtet.

    Einen Tag nach dem Verlassen der Werft sollen Oberwellenfilter des US-Zerstörers ausgefallen sein, die die empfindliche elektrische Ausstattung vor unerwünschten Leistungsschwankungen schützen. Im Endeffekt verlor das Schiff demnach die Möglichkeit, sein kompliziertes Elektronetz mit voller Kraft einzusetzen.

    Zuvor hatten Medien berichtet, dass das Marineministerium zusätzliche Gelder für die Weiterentwicklung und Reparaturen des Zerstörers „USS Zumwalt“ erbeten habe. Der US-Kongress kam dieser Bitte im November nur zum Teil nach.

    Die Bauarbeiten hatten neun Jahre gedauert und mehr als 4,4 Milliarden US-Dollar verschlungen. Doch nur wenige Wochen, nachdem die US-Navy das Schiff in Betrieb nahm, gab es Antriebsprobleme. Ein einziger Schuss mit einer der 155-mm-Kanonen soll 800.000 US-Dollar (etwa 720.000 Euro) kosten.

    Die Kiellegung des ersten Schiffes, der DDG-1000 Zumwalt, erfolgte am 17. November 2011. Der Stapellauf der ersten Einheit erfolgte am 28. Oktober 2013.

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    Tags:
    USS Zumwalt, USA
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