08:50 22 Juli 2018
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    Untersee-Roboter „Surrogat“ (Grafik)

    Roboter werden Russlands Seegrenze schützen – FOTOs

    © Foto : Rubin-Werft St. Petersburg
    Technik
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    Russland hat nach Kanada die zweitlängste Küstenlinie der Welt, ist aber deutlich mehr Bedrohungen von See ausgesetzt, als das nordamerikanische Land. Zur Stärkung der Sicherheit Russlands will Moskau nun beim Schutz seiner Seegrenzen zunehmend auf Über- und Unterwasserroboter setzen.

    Laut dem Generaldirektor des russischen Fonds für zukunftsweisende Forschungen (FPI), Igor Denisov, sollen schon bald verschiedene Modelle von Robotern die Seegrenzen Russlands über und unter Wasser patrouillieren und vor verschiedenen Bedrohungen – ob natürlicher Art oder von Menschen geschaffen – beschützen.

    „Das Territorium der offenen Meeresgebiete in unserem Land ist riesig, und wir stehen vor einer großen Zahl von Aufgaben, die effektiv angegangen werden müssen: Überwachung des Zustands der Wassergebiete, Aufgaben im Zusammenhang mit der Umwelt, Gewährleistung der Sicherheit der Grenzen unseres Staates und viele andere. Genau hier sollen Unter- und Überwasserroboterkomplexe dem Menschen helfen“, erklärte Denisov.

    • Der russische Unterwasser-Roboter „Marlin-350“
      Der russische Unterwasser-Roboter „Marlin-350“
      © Sputnik / Alexey Kudenko
    • Der russische Unterwasser-Roboter Junior
      Der russische Unterwasser-Roboter "Junior"
      © RIA Novosti . Vitalij Ankov
    • Unterwasser-Glider des russischen Unternehmens Oceanos
      Unterwasser-Glider des russischen Unternehmens Oceanos
      © RIA Novosti . Arseniy Rebrow
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    © Sputnik / Alexey Kudenko
    Der russische Unterwasser-Roboter „Marlin-350“

    Bereits zuvor wurde berichtet, dass im Herbst 2018 in der Fernoststadt Wladiwostok die ersten allrussischen Wettbewerbe für See- und Unterwasserroboter stattfinden werden.

    Russlands Armee in Syrien (Archiv)
    © AP Photo / Vadim Savitsky/Russian Defense Ministry Press Service
    Der FPI wurde 2012 gegründet, um verschiedene wissenschaftliche Projekte zur Stärkung der Verteidigung und der Sicherheit des Landes zu fördern.

    Der Fonds hat drei Hauptforschungsrichtungen: chemisch-biologisch-medizinische Studien, physikalisch-technische Projekte und Informationstechnologien.

    Ende 2015 wurde im Rahmen des Fonds das Nationale Zentrum für die Entwicklung von Technologien und Grundelementen der Robotik gegründet.

    Derzeit arbeitet der Fonds an mehr als 50 Projekten, für die mehr als 40 Laboratorien in führenden Universitäten, Forschungsinstituten und Verteidigungsunternehmen in ganz Russland geschaffen wurden.

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    Tags:
    Küstenlinie, Seegrenzen, Robotertechnik, Roboter, Fonds für zukunftsweisende Forschungen (FPI), Fernost, Wladiwostok, Russland
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