06:06 30 November 2020
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    Im Rahmen der Computer-Sicherheitskonferenz „Recon Brussels“ hat der Hacker Volodymyr Pikhur über das erfolgreiche Aufknacken einer mit der Firmware-Update 5.00 erneuerten Playstation 4 berichtet.

    So habe Pikhur, wie er selbst in einem Beitrag auf der Codeplattform GitHub schreibt, mit Hilfe des Ruhemodus und einer Sicherheitslücke vermocht, sich Zugang zum Southbridge-Prozessor zu verschaffen.

    „Der Southbridge-Chip, der auf Hintergrund-Downloads reagiert, während das Haupt-SoC (System-on-a-Chip – Anm. d. Red.) ausgeschaltet ist, konnte die Playstation 4 nicht schützen. Wir erklären hier, wie im Rahmen des sicheren Bootloaders eine Kette von Exploits (Schadprogrammen – Anm. d. Red.) in Kombination mit Hardware-Angriffen durchgeführt werden kann, um private Schlüssel zu extrahieren.“

    Pikhur weiß schon seit zwei Jahren über die Sicherheitslücke Bescheid. Zu der Veröffentlichung seiner Entdeckung habe ihn nun die Tatsache veranlasst, dass Sony ihm dafür gar kein Geld zahlen wollte.

    Wie andere Sicherheits-Experten auf dem Portal Wololo berichten, gestattet es eine solche Lücke, eine neue Piraten-Firmware zu installieren und gecrackte Spiele laufen zu lassen.

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    Tags:
    Chip, Download, Piraten, Exploits, Hackerangriff, Hacker, Southbridge-Chip, Playstation 4, playstation, Playstation 4, Recon, Recon Brussels, Sony, Brüssel