21:22 17 Oktober 2018
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    Eine Radaranlage des Typs Nebo-M

    Klarer Himmel: Russland deckt Schwarzes Meer mit „Himmel“-Radaren ab

    © Sputnik / Sergej Pirogow
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    Neueste russische Radare „Nebo-M“ („Nebo“ zu deutsch: „Himmel“) sind Anfang 2018 auf die Krim verlegt worden – mit dem Ziel, den Luftraum über dem Schwarzen Meer zu überwachen. Wie die Zeitung „Iswestija“ unter Verweis auf eine Quelle im Hauptkommando der Luftstreitkräfte schreibt, sind die Radaranlagen bereits in Dienst gestellt worden.

    Die Radare können eine Vielzahl an schwierigen Zielen – von Flugzeugen bis zu Marschflugkörpern – orten und ihre Koordinaten auf den Zentimeter genau ermitteln. Die Anlagen sind außerdem fähig, außerhalb der Atmosphäre Ziele zu begleiten und abzufangen.

    „Nebo-M“-Anlagen lassen sich auf Fahrzeugen installieren und an jedem beliebigen Ort der Schwarzmeer-Halbinsel umgehend stationieren. Radare dieses Typs haben bereits im Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Syrien ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt.

    Die Radare der Typen „Nebo-M“ und „Nebo UM“ können Ziele in mittleren bis größeren Flughöhen erfassen und die gewonnenen Daten über Hyperschall- und aerodynamische Ziele unter schwierigen Wetterbedingungen auswerten und an Fla-Einheiten übermitteln.

    Das russische Verteidigungsministerium hatte im Februar 2015 mitgeteilt, dass die Luft- und Weltraumtruppen Russlands mit der Stationierung von „Nebo-M“-Anlagen, Radaren einer neuen Generation, begonnen haben.

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    Radaranlagen, Verteidigungsministerium, Iswestija, Krim, Russland