04:57 26 September 2018
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    Luftabwehrkomplex S-300

    S-300-Lieferungen nach Syrien? – Putin-Berater enttarnt Spekulationen

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    Zurzeit sind keine Verhandlungen über den Transfer des russischen Flugabwehrsystems S-300 nach Damaskus im Gange. Dies hat Wladimir Koschin, der Berater für militärtechnische Kooperation beim russischen Präsidenten, gegenüber der Zeitung „Iswestija“ mitgeteilt.

    „Bislang war nicht die Rede von Lieferungen moderner Systeme (der Luftabwehr – Anm. d. Red.)“, erläuterte Koschin.

    Seinen Worten zufolge haben die syrischen Streitkräfte „alles, was sie brauchen“.

    Experten glauben, falls eine Lieferung der Flugabwehrsysteme dennoch stattfinden würde, diese nur auf einer nicht-kommerziellen Basis erfolgen würde.

    „Das syrische Militärpersonal könnte die Systembedienung  in Russland erlernen. Außerdem können die iranischen Verbündeten Syriens, die bereits die S-300 besitzen, bei der Aneignung behilflich sein“, erklärte der Direktor des Zentrums für die Analyse von Strategien und Technologien, Ruslan Puchow.

    Zuvor war berichtet worden, dass der russische staatliche Rüstungsexporteur „Rossoboronexport“ bei einem entsprechenden Beschluss der russischen Staatsführung Syrien mit dem Luftverteidigungssystem S-300 beliefern könne.

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    Tags:
    Lieferungen, S-300-System, syrische Armee, iranische Armee, Iswestija, Rosoboronexport, Wladimir Koschin, Ruslan Puchow, Syrien, Russland