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    Darum liegt Washington im Hyperschall-Rennen nicht zurück – US-Sender

    © Foto : US Air Force
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    Der US-Sender CNBC hat die Entwicklung von Hyperschallwaffen in Russland, China und den USA verglichen. Laut dem Sender kann man nicht behaupten, dass Washington im globalen Hyperschall-Rennen zurückliegt.

    CNBC merkt an, die US-Militärs hätten zuvor zugegeben, dass Moskau und Peking bei der Entwicklung von Hyperschallwaffen einen Vorstoß erzielt hätten, denn sie würden diese häufiger erfolgreich testen. Der US-Admiral Harry Harris hatte in diesem Februar erklärt, dass die USA bei der Entwicklung von Hyperschallwaffen hinter China zurückständen. General John E. Hyten, der Kommandeur des US Strategic Command, hatte im März 2018 zugegeben, die Vereinigten Staaten seien nicht in der Lage, sich vor einem Angriff mit Hyperschallwaffen zu schützen.

    Der Sender zitiert die Rüstungsexspertin Zoe Stanley-Lockman, die der Ansicht ist, dass sich die USA mit einer „komplizierteren Aufgabe“ befassen würden. Washington setze im Vergleich zu Russland und China auf die Entwicklung von herkömmlichen Raketen, die mit höherer Genauigkeit kleine Ziele treffen könnten.

    James Acton, ein Leiter des Programms für Nuklearpolitik am Washingtoner Carnegie Center, sagte gegenüber CNBC, die USA hätten Hyperschallwaffen seit langem entwickelt, was für Washington von Vorteil sei.

    „Im Rahmen des erfolgreichsten US-Programms zur Entwicklung des Hyperschall-Gefechtsblocks Advanced Hypersonic Weapon wurde zum Beispiel ein Gleiter in eine Entfernung von 4.000 Kilometer abgefeuert. Eine ähnliche chinesische Rakete ist keine 2.000 Kilometer weit geflogen“, so der Experte.

    Darum glaubt Acton nicht, dass die USA im Hyperschall-Rennen zurückliegen.

    Zuvor hatten die US-Luftstreitkräfte und das Unternehmen Lockheed Martin einen Vertrag über die Entwicklung eines hyperschallschnellen Marschflugkörpers zum Preis von 928 Millionen US-Dollar abgeschlossen.

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    Tags:
    Wettrüsten, Entwicklung, Hyperschallrakete, Hyperschallwaffen, Zoe Stanley-Lockman, James Acton, USA, China, Russland
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