11:29 17 Oktober 2018
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    Russischer Kampfjet Su-34

    Tödliche „Höllenente”: US-Magazin kürt Su-34 zum besten Jagdbomber der Welt

    CC BY 4.0 / Mil.ru / Vadim Savitsky
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    Das US-Magazin „Military Watch“ hat eine detaillierte Auswertung des innovativen russischen Flugzeugs Su-34 veröffentlicht und es als einen beispiellosen Kampfjet wegen einer Reihe von darin verwendeten Spitzentechnologien angepriesen.

    Bei der Su-34, in der Nato-Klassifizierung als „Hellduck“ (dt. „Höllenente“) bekannt, handelt es um eine extensive Modernisierung des Flugwerks des sowjetischen Luftüberlegenheitsjets Su-27 „Flanker“.

    „Die Su-34 wurde entwickelt, um den Kampfflugzeugen der fünften Generation Paroli zu bieten, und wird für viele Jahrzehnte die wichtigste Angriffsplattform des Landes bleiben“, betont „Military Watch“.

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    Andere Länder wie die USA und China haben auch Jets auf der Basis von Luftüberlegenheitsplattformen entwickelt, die Su-34 stellt jedoch nach Einschätzung des Magazins die radikalste Modifikation dar. Die Piloten sitzen im Rumpf nebeneinander, wodurch der Bedarf an doppelten Instrumenten entfällt. Das System für den Druckausgleich erlaubt Operationen in einer Höhe von zehn Kilometern ohne Sauerstoffmasken.

    Zudem verfügt die Su-34 über „beeindruckende defensive Luft-Luft-Kampffähigkeiten, die ihre Abhängigkeit von einem Begleitjäger reduziert“, so das Magazin weiter.

    Die Su-34 ist mit den modernsten Luft-Boden-, Anti-Schiff-, Anti-Radar- und Luft-Luft-Marschflugkörpern sowie einer 30-Millimeter-Kanone GSch-30-1 ausgerüstet. Besonders bemerkenswert seien, so das Magazin, die Raketen R-27ER. Sie würden nicht in großer Zahl eingesetzt, seien aber dank ihrer 130 Kilometer Reichweite eine der gefährlichsten Raketen der Welt und würden ihre amerikanischen und europäischen Pendants überragen.

    „Die hochentwickelten Fähigkeiten und die Anpassungsfähigkeit der Su-34 machen sie zum wohl fortschrittlichsten Angriffskämpfer heutzutage im Dienst, wobei die chinesische J-16 und die südkoreanische F-15K enge Konkurrenten sind“.

    Mit einem Einsatzradius von mehr als 1.100 Kilometern kann der Jagdbomber tief ins feindliche Gebiet eindringen. So seien die in Syrien stationierten Su-34 theoretisch in der Lage, Ziele in fast dem gesamten Nahen Osten zu treffen, während diejenigen, die im russischen Kaliningrad disloziert sind, im Notfall dazu fähig wären, feindliche Kräfte in Deutschland, den baltischen Staaten, Skandinavien und einem großen Teil Frankreichs zu neutralisieren.

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    „Die Fähigkeiten der Su-34 als Strike Fighter bleiben beim russischen Militär ohne Vergleich, und keine bekannten künftigen Plattformen sind zurzeit vorgesehen, die das übertreffen würden“, resümiert „Military Watch“.

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    Kampfflugzeug, Marschflugkörper, Rüstung, Su-34, Online-Magazin "Military Watch", Russland