22:23 18 Oktober 2018
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    Kampfjet Su-35 (Archivbild)

    Tödliche Su-35 Flanker hat ein großes Problem – NI

    © Sputnik / Ildus Giljasutdinow
    Technik
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    Der russische Kampfflieger Su-35 der Generation 4++ hat trotz der Militäroperation in Syrien sein Potenzial bislang nicht unter Beweis gestellt. Diese Meinung äußert Dave Majumdar auf den Seiten der US-Zeitschrift „National Interest“.

    Dem Autor zufolge ist die Verbreitung der Su-35 auf dem Markt dadurch verhindert, dass sie „nicht die Möglichkeit hatte, auf andere feindliche Flugzeuge zu treffen und ihr Potenzial zu zeigen“.

    Dies sei auf mangelnde Luftkräfte der syrischen Rebellen und des Islamischen Staats zurückzuführen, die „keine echte Luftbedrohung“ darstellen würden.

    „Während andere russische Jets wie die Su-30SM und der hervorragende Bomber Su-34 ‚Fullback‘ die Chance hatten, ihre Fähigkeiten im Luft-Boden-Bereich zu demonstrieren, hatte die Su-35 dies bislang nicht“, bemerkt Majumdar, der zudem die Wichtigkeit der syrischen Kampagne für die russische Rüstungsindustrie unterstreicht.

    Dennoch sei die Su-35S der mächtigste Jäger, den die russische Luftwaffe derzeit im Bestand hat. Der Jet biete gute Fähigkeiten zu einem günstigen Preis an.

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    „Das Flugwerk ist hoch fliegend, schnell und trägt eine enorme Nutzlast. Dies, zusammen mit ihrer fortschrittlichen Bordelektronik, macht die Su-35 zu einem extrem gefährlichen Feind für jeden westlichen Kämpfer, mit Ausnahme der Stealth-F-22 Raptor“, resümiert Majumdar.

    Schließlich räumt er ein, dass die Steigerung des Verkaufs von Su-35 „vor allem an Länder, die keine westlichen Flugzeuge kaufen wollen oder können“, nur eine Frage der Zeit sei.

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    Tags:
    Marketing, F-22 Raptor, Su-35, The National Interest“ (NI), Dave Majumdar, Syrien, Russland