11:21 04 April 2020
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    Seit Wochen wurde darüber spekuliert, nun ist es offiziell: In Thüringen soll eine der größten Fabriken für Batteriezellen in Europa entstehen. Der Weg dafür wird am Montag in Berlin freigemacht, schreibt das „Focus“-Magazin in seiner jüngsten Ausgabe.

    Der chinesische Hersteller CATL will Batteriezellen für Elektroautos in Thüringen produzieren. Geplant sei ein Werksneubau der Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL), sagte Landes-Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.

    Tiefensee sprach von einer der bedeutendsten Industrie-Investitionen der vergangenen zehn Jahre in Thüringen. Das Land habe damit die Chance, „zu einem der wichtigsten europäischen Standorte für Batterietechnologie aufzusteigen“.

    Nach dpa-Informationen ist der Aufbau des Werkes in Thüringens größtem Industriegebiet „Erfurter Kreuz“ in mehreren Etappen geplant. Zunächst solle ein dreistelliger Millionenbetrag investiert werden. Langfristig könnten bis zu 1000 Arbeitsplätze entstehen.

    Das „Handelsblatt“ hatte zuvor berichtet, dass der Autobauer BMW die Batteriezellen für seine Elektrofahrzeuge der kommenden Generation bei CATL bestellen will. „Wir haben gerade einen Milliardenauftrag an CATL vergeben“, hatte die Zeitung BMW-Vorstandschef Harald Krüger zitiert.

    Asiatische Konzerne gelten bei der Batteriezell-Fertigung als führend. Deutsche Autobauer setzen eher auf die Kompetenz beim anschließenden Zusammensetzen der Zellen zu Batteriepacks für E-Autos, hieß es.

     

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    Tags:
    E-Autos, Akkubatterien, Fabrik, Bau, CATL, Thüringen, Deutschland, China