07:19 20 Juli 2018
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    Schützenpanzer T-14 Armata

    Russland nennt Ersatz für Superpanzer Armata – Medien

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    Der Ex-Leiter der Hauptverwaltung für Panzertruppen des russischen Verteidigungsministeriums Generaloberst Sergej Majew hat die Aussichten des Superpanzers Armata gegenüber russischen Medien kommentiert.

    „Die Entwicklung mehrerer neuer Modelle befindet sich jetzt in der Schlussphase – die Panzer Armata, Kurganez-25, Bumerang und andere – das sind traditionelle Mittel. Sie werden zwischen 25 und 30 Jahre im Dienst stehen und durch auf neuen physischen Prinzipien beruhende Waffen abgelöst werden“, so der General.  

    Das könnte bei einer günstigen Entwicklung der Grundlagenforschung, der Technologien, der Entwicklungsarbeiten, der Produktion und bei einer ausreichenden Finanzierung aller dieser Komponenten möglich sein. 

    Nach Einschätzungen von Majew werden robotisierte gepanzerte Fahrzeuge in einem Zeitraum von ungefähr zehn bis 15 Jahren entwickelt werden. Dafür sei die Erarbeitung von Bestandteilen der Robotisierungssysteme wichtig. „Ich meine, natürlich, auf dem Boden. Was den Luftraum betrifft, sind dort die Möglichkeiten für die Anwendung von robotisierten Mitteln zweifellos homogener als auf dem Boden“, fügte der General hinzu. 

    Das russische Verteidigungsministerium ordnet in der Regel Laserwaffen, ADS-Kanonen (Active Denial System – Anm. d. Red.), Schallwaffen und elektromagnetische Bomben den Waffen auf Basis „neuer physischer Prinzipien“ zu.

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    Tags:
    Anwendung, Finanzierung, Produktion, Modelle, Entwicklung, Laserwaffen, Bumerang, Kurganez-25, Panzer T-14 Armata, Russisches Verteidigungsministerium, Russland
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