18:12 18 August 2018
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    Ka-50 (Archiv)Panzerabwehrlenkwaffe Metis

    Mit diesen Waffen könnte „schlimmster Nato-Alptraum“ in Erfüllung gehen – NI

    © AP Photo / Vyacheslav OseledkoCC BY-SA 4.0 / Vitaly V. Kuzmin / Anti-tank missile Metis-M1.
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    Das US-Magazin „The National Interest“ hat die Effektivität der russischen Panzerabwehrlenkwaffen hoch eingeschätzt und sie als den „schlimmsten Alptraum“ der Nato bezeichnet.

    „Russland scheint mit der Bereitstellung von Splitter-Sprengköpfen sowie von thermobaren Gefechtsköpfen für seine Panzerabwehrlenkwaffen der Zeit voraus zu sein, da praktisch jeder Raketentyp in Bestand der russischen Armee Varianten mit diesen Sprengköpfen hat“, schrieb das Magazin.

    Mit solchen Sprengköpfen sind zum Beispiel die Raketen der Panzerabwehrlenkwaffen 9К115-2 Metis-M und 9K120 Ataka ausgerüstet, die ein ziemlich gefährliches Potenzial bilden würden, so NI.

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    Die Fähigkeit der Panzerabwehrlenkwaffen, relativ kleine Ziele in einer Entfernung von mehr als fünf Kilometern zu treffen, erweitere die Möglichkeiten der Streitkräfte, hieß es in dem Artikel.

    Eine der häufigsten Anwendungen der Panzerabwehrlenkraketen sei ihr Einsatz als Waffe eines Hubschraubers. So habe Russland seine Hubschrauber Ka-50 beim Einsatz in Syrien mit Antipanzerraketen 9M120F (eine Version der 9K120 Ataka – Anm. d. Red.) für die Vernichtung der Terroristen bestückt.

    Der Autor des Artikels lenkte besondere Aufmerksamkeit auf die Panzerabwehrlenkwaffe Kornet, die über Panzerabwehrgeschosse verfügen würde, die zu den mächtigsten und genauesten gehörten. Die thermobaren Raketen sowie die Beobachtungsfähigkeiten würden Kornet zu einem wirkungsvollen Mittel des sogenannten Anti-Access Area Denial-Systems (A2/AD) machen. Dieses System sei darauf abgezielt, die Stationierung sowie die Bewegungsfreiheit von gegnerischen Einheiten zu bedrohen.

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    Darüber hinaus würden die Geschosse von Panzerabwehrlenkwaffen Kornet und Metis eine hohe Mobilität aufweisen. Sie könnten von zwei oder drei Mann starken Gruppen befördert und bedarfsweise als eine hochpräzise Waffe im Fall eines Angriffs eingesetzt werden, betonte das US-Magazin.

    Dem Autor zufolge könnten diese Waffen im Vergleich zu Artilleriesystemen mit Laserlenkung schneller in Bereitschaft versetzt werden und brauchten zudem keine teure Laserausrüstung.

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    Einsatz, Panzerabwehrlenkwaffen, Ka-50, NATO, Syrien, Russland
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