10:32 14 Dezember 2018
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    US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln im Pazifischen Ozean (Archivbild)

    Billige Waffen Russlands und Chinas gefährden westliche Flugzeugträger - NI

    © Foto: DoD/ U.S. Navy/ Mass Communication Specialist 3rd Class Stephen D. Doyle II
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    Neue russische und chinesische Waffen stellen eine Gefahr für den Westen dar, der auf teure Waffen wie Flugzeugträger setzt. Dies schreibt die US-Zeitschrift „National Interest“ unter Berufung auf einen Bericht des britischen Sicherheitsforschungsinstituts „Royal United Services Institute“ (RUSI).

    Unter den gefährlichen Waffen Russlands und Chinas nennt der Autor des Artikels, Michael Peck, Cyberwaffen und Anti-Schiff-Raketen.

    China und Russland scheinen viele (aber nicht alle) Bemühungen darauf gerichtet zu haben, die wichtigsten westlichen Vermögenswerte, die groß, zahlenmäßig klein und teuer sind, in Gefahr zu bringen“, zitiert Peck den RUSI-Bericht.

    Die westlichen Regierungen hätten ihr Problem der überteuren Ausrüstung erst bei der Terrorismusbekämpfung gesehen, als sich herausstellte, dass manchmal 70.000-Dollar-Raketen aus Flugzeugen, deren Einsatz 30.000 Dollar pro Stunde kostete, zum Zerstören eines 10.000-Dollar-Geländewagens eingesetzt worden seien.

    „Raketen, die weniger als eine halbe Million Pfund (642.000 Dollar) kosten, könnten einen britischen Flugzeugträger, der mehr als 3 Milliarden Pfund (3,9 Milliarden Dollar) kostet, zumindest außer Gefecht setzen“, heißt es im Bericht.

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    Die britischen Experten empfehlen, nicht nur die bestehende Ausrüstung zu modernisieren und neue Technologien zu entwickeln, sondern auch jene Waffen zu liquidieren, die obsolet geworden und nicht zu modernisieren sind.

    Konkrete Waffen, die der Westen loswerden soll, nennt der RUSI-Bericht nicht, aber der Zeitschrift zufolge scheinen die in der US Navy beliebten Flugzeugträger an der Spitze der Liste zu stehen.

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    Ein solcher Schritt sei für London leichter als für Washington, weil Großbritannien mit solchen Gegnern wie Russland oder China alleine, ohne Beteiligung westlicher und insbesondere US-amerikanischer Streitkräfte, höchstwahrscheinlich nicht konfrontiert sein würde.

    „Allerdings bedarf es vielleicht einer früheren Großmacht wie Großbritannien, die anmutig von der zentralen Bühne der globalen Arena verschwindet, um die Realität zuzugeben“, resümiert Michael Peck.

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    Tags:
    militärische Überlegenheit, Raketen, Flugzeugträger, Waffen, Royal United Services Institute (RUSI), US-Navy, The National Interest, Michael Peck, Großbritannien, USA, Russland, China