14:53 19 November 2018
SNA Radio
    Die neue russische U-Wasser-Drohne (Screenshot aus dem Video)

    „Waffe des Jüngsten Gerichts“: Experte verrät beste Anwendung

    © YouTube/ Verteidigungsministerium Russlands
    Technik
    Zum Kurzlink
    2922811

    Am vergangenen Donnerstag hat das Verteidigungsministerium Russlands neue „Super-Waffen“ präsentiert, darunter die Unterwasser-Drohne „Poseidon“, die im Westen als „Waffe des Jüngsten Gerichts“ bezeichnet wird.

    Über neue Details dieser Waffe, die auch als „Status-6“ bekannt ist, berichtete der Militärexperte Konstantin Siwkow, Mitglied der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewesen, in der Zeitung „Wojenno-promyschlennyj kurjer“ (dt. —Militärindustrie-Kurier).

    Mehr zum Thema: VIDEO-Premiere aus Verteidigungsministerium: Das sind "Super-Waffen" Russlands>>>

    Die Höchstreichweite des Zielsuchkopfs der „Poseidon“-Rakete betrage nicht mehr als 15 Kilometer, behauptet der Experte. Bei den modernsten westlichen Torpedos erkenne ihr Zielsuchkopf jedoch nur Objekte, die zwei bis drei Kilometer entfernt seien.

    Siwkow erläuterte, dass die Unverwundbarkeit der „Poseidon“ gegenüber existierenden Anti-U-Boot-Kräften durch ihre große Eintauchtiefe und hohe Geschwindigkeit gewährleistet sei.

    „Wenn das der Fall ist, dann ist der Torpedo für die Bekämpfung der Überwasserschiffe völlig nutzlos. Sein Aufenthalt in der Tiefe wird nicht erlauben, Kampfführungssignale zu übermitteln, und die hohe Geschwindigkeit wird die Energiesichtweite des Zielsuchkopfs scharf beschränken“, so der Experte weiter.

    Andere Sputnik-Artikel: "Schwerer zu orten und letaler": NI zu neuen U-Booten Russlands>>>

    Sollte die U-Drohne ihre Geschwindigkeit verringern oder für den Empfang der Kampfführungssignale auftauchen, würde sie für die feindlichen U-Jagd-Mittel anfällig werden.

    „Die einzige vernünftige Kampfmission dieser Rüstung können Schläge mit Atomwaffen eines besonders großen Kalibers – hundert oder mehr Megatonnen – gegen die Küstengebiete des Feindes sein“, resümierte Siwkow.

    Genau diese Anwendung gegen Küstengebiete stellen sich die westlichen Militärs vor. Letzte Woche teilte das US-Militärportal „SofRep“ mit, der Einsatz von „Status-6“ könne ein Gebiet mit der Größe von Frankreich oder Texas zerstören.

    Mehr zum Thema: So erheblich übertreffen russische Atomwaffen ihre Pendants — US-Experten>>>

    Im April berichtete die britische Zeitung „Business Insider“, dass sogar die Detonation eines 50-Megatonnen-Sprengkopfes von dem „Status-6“ zu einer 100 Meter hohen Flutwelle und Massenvernichtung der Küstenterritorien führen würde.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Drohnen-Schwärme: US-Marine testet bahnbrechende Technologie
    Ein „Habicht“ gegen U-Boote: Russland modernisiert Fregatte ohne Ukraine
    Drei russische U-Boote unter den Top 5 der tödlichsten der Welt
    Angst und Bange: Alle U-Boote mit Atomwaffen auf einem FOTO
    Tags:
    U-Boot, Unterwasser-Drohne, Atomwaffen, Waffen, Status-6, Poseidon, Wojenno-Promyschlennyj Kurjer, Konstantin Siwkow, Russland