06:04 16 November 2018
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    Russlands einziger Flugzeugträger soll nicht mehr qualmen

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    Die Modernisierung des Verbrennungssystems, des Düsenteils und der Kraftanlage-Steuerung beim einzigen russischen Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ wird laut dem wissenschaftlichen Leiter der staatlichen Forschungsstelle in Krilowsk, Waleri Polowinkin, das Qualm-Problem lösen helfen, wie russischen Medien berichten.

    Polowinkin zufolge hat die Forschungsstelle in Krilowsk  „aus eigener Initiative entsprechende Untersuchungen vorgenommen“. „Wir kennen die Schwachstellen dieses Schiffes, und wir werden der Marine die Modernisierungsoptionen vorschlagen. Es geht vor allem um die Antriebsanlage.  Wir überdenken die Probleme der Wirtschaftlichkeit und der Umweltfreundlichkeit neu“, sagte er.

    Der Experte meinte, die Modernisierung des Verbrennungssystems, des Düsenteils und der Kraftanlage-Steuerung würde das Problem aus der Welt schaffen, das mit dem aus den Schornsteinen der „Admiral Kusnezow“ aufsteigenden Qualm verbunden ist.  „Was den berüchtigten Asbest trifft, mit dem die Schiffskessel überzogen sind, gibt es auch hier einen Ausweg. Heute existieren umweltfreundliche hochtemperaturbeständige Polymerwerkstoffe, die von der Weltgemeinschaft nicht verboten sind. Ich betone, dass wir nie Lösungen vorschlagen, ohne sie vorher  überprüft zu haben.“, so Polowinkin.

    Der wissenschaftliche Leiter des Forschungszentrums in Krilowsk glaubt, Russland brauche mindestens vier Flugzeugträger (je zwei für die Nordmeerflotte und für die Pazifikflotte). Polowinkin meint, die Wasserverdrängung solcher Schiffe sollte 60.000 bis 100.000 Tonnen  betragen, auch sollten sie mit einem Kernenergieantrieb und einem elektromagnetischen Katapult ausgerüstet sein. Laut dem Experten führt die Entwicklung von kleineren Flugzeugträgern in eine Sackgasse. 

    „Die technologischen Möglichkeiten der russischen Betriebe sind so, dass sie die Lösung jeder Aufgabe ermöglichen. Aus meiner Sicht aber wird es keinen neuen Flugzeugträger bis 2030-2035 geben. Unter günstigen Verhältnissen dauert der Bau mindestens zehn Jahre, und das, wenn es keine Verzögerungen bei der Finanzierung und der Lieferung der Ausrüstung oder Ersatzteile geben werden“, meinte Polowinkin. 

    >>Mehr zum Thema: Russland muss seinen einzigen Flugzeugträger aufreißen

    Der Experte erzählte auch, wie ein U-Boot der Zukunft  aussehen sollte. Er glaubt, bei so einem Schiff müssten „das Magnetfeld, das Schallfeld und das elektrische Feld minimal sein“. Polowinkin glaubt, der Rumpf von U-Booten würde nach 2025 aus Bimetallen, aus Polymer-Metall-Konstruktionen und aus Verbundwerkstoffen gefertigt werden.

    „Ein U-Boot der Zukunft muss unauffällig, wenig bewohnbar und begrenzt bemannt sein, im Idealfall sollte es keine Besatzung haben. Es wird seine Waffen nicht an seinem tatsächlichen Aufenthaltsort zum Einsatz bringen können, sondern aus der Entfernung, und zwar von einer mobilen Startposition aus“, so der Experte.

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    Tags:
    Flugzeugträger, Qualm, U-Boote, Russland