16:23 17 November 2018
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    Status-6 insansız nükleer denizaltı (proje aşamasında)

    Von russischer Superwaffe inspiriert: China entwickelt Unterwasser-Drohne

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    Die chinesischen Militärs haben mit der Entwicklung eigener Unterwasser-Technik besonderer Größe begonnen. Die russische „Waffe des Jüngsten Gerichts“, „Status-6“, hat sie dazu inspiriert. Darüber schreibt die amerikanische Zeitschrift „National Interest“.

    Noch bis vor kurzem habe man sich laut dem Militärexperten und „National Interest“-Autor Lyle J. Goldstein nicht vorstellen können, dass China in den Besitz von Flugzeugträgern und ballistischen Anti-Schiffs-Raketen kommen würde. Aber heute sorge derartige Information nicht mehr für Überraschung, so Goldstein. Er sei überzeugt, dass China neue starke Waffen erfolgreich entwickele, die das militärischen Kräfteverhältnis in der westlichen Pazifik-Region in den nächsten Jahrzehnten ganz bestimmt verändern würden.  

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    Goldstein zufolge sei die technologische Überlegenheit der USA im Bereich der Unterwasser-Technik bisher unanfechtbar erschienen. Umso mehr habe die von der chinesischen Zeitung „China Morning Post“ am 23. Juli  veröffentlichte Nachricht „schockierende Wirkung gezeigt“.  Die Zeitung behauptete, dass die chinesischen Militärs mit dem Bau „einer Unterwasser-Technik von besonderer Größe begonnen haben“.    

    Die neuen „robotergestützten U-Boote“ würden laut „China Morning Post“ viel größer sein als die in vielen anderen Ländern entwickelten U-Boote. Sie würden die Minenerkennung, Minenlegung sowie auch „verheerende Angriffe“ auf feindliche Schiffe ermöglichen, schreibt das Blatt weiter. Außerdem sollten sie für die Aufklärungsoperationen der bemannten U-Boote geeignet sein sowie auch Anweisungen aus den bodengestützten Kontrollzentren bekommen können. Die ersten Apparate mit „relativ einfachen Aufgaben“ sollen Anfang 2020 einsatzbereit sein, so „China Morning Post“.

    Dem Experten zufolge sei es kein Zufall, dass die chinesischen Medien monatelang über die russische Unterwasser-Drohne „Status-6“ geschrieben hätten, bevor sie diese Information offenlegten. In einem der wissenschaftlichen Beiträge habe man sich grundsätzlich mit den Superkavitations-Technologien befasst, die beim Bau der russischen Drohne verwendet worden seien, sowie auch mit dem ernsthaften Einfluss, die sie auf die Zukunft der Unterwasser-Waffen haben sollen.

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    Die chinesischen Militärs hätten schon 2015 angefangen, ausführliche Beiträge über die sowjetischen Entwicklungen im Bereich der atomgetriebenen U-Boote zu veröffentlichen. Das würde von dem großen Interesse für die sowjetische Erfahrung auf dem Gebiet der atomaren Unter-Wasser-Ausrüstung, unter anderem für die Torpedos, zeugen.

    Es gebe keine Angaben, die die Zusammenarbeit von Moskau und Peking auf diesem „hochsensiblen Gebiet“ der technologischen Entwicklung bekräftigen würden, so die Zeitschrift. Jedoch könne man das nicht ausschließen, weil die heutige US-Außenpolitik „anscheinend einen strategischen Druck auf China und zugleich Russland“ ausübe. Es würde demnach kaum überraschen, wenn man herausfinde, dass Peking und Moskau jetzt die Möglichkeit einer engen Zusammenarbeit, unter anderem im Bereich der Unterwassertechnik, suchten.

     

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    Tags:
    U-Boote, Drohne, Russland, China