16:18 15 November 2018
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    Limousine des Projekts Kortezh

    Wann kriegt Putins Garage ein Motorrad vom „Kortezh“-Projekt?

    © Sputnik / Witalij Beloussow
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    Ein Motorrad, das als Teil des Projekts „Kortezh“ entwickelt wurde, kommt angeblich 2019 in die Garage des russischen Präsidenten, wie eine Quelle aus Sicherheitskreisen gegenüber Sputnik berichtet.

    Zuvor hatte der Chef des russischen Technologiekonzerns Rostec, Sergei Tschemesow, gegenüber Journalisten erklärt, das Motorrad würde als Automarke „Ish“ auf den Markt gebracht. Es werde in Russland wie auch im Ausland käuflich zu erwerben sein.

    Der Präsident Russlands, Wladimir Putin, fährt bereits in einer Limousine des Projekts „Kortezh“. Im Fahrzeugpark, das das Staatsoberhaut bedient, gibt es auch einen Sedan. Putin benutzt das russische Auto nicht nur in Moskau. In dieser Limousine war er auch in Helsinki zu sehen, wo er sich mit dem US-Staatschef Donald Trump getroffen hat.     

    „Das Motorrad wird noch entwickelt, und die Garage der Präsidialverwaltung hat es noch nicht bekommen. Sobald es fertig gebaut ist, kann man die Lieferungen erwarten“, so der Gesprächspartner der Medien.

    Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt-Petersburg 2018 hatte Tschemesow verkündet, dass das Motorrad des „Kortezh“-Projekts nicht vor 2019 erscheinen werde. Ihm zufolge habe das Motorrad die Tests nicht in vollem Umfang abgeleistet. Es gebe jedoch ein Versuchsmodell, und die Aufgabe sei, ein innovatives Erzeugnis zu schaffen, das allen Sicherheitsvorschriften entsprechen soll.

    >> Weitere Sputnik-Artikel: Putin zeigt Kronprinz Abu Dhabis seine neue Luxus-Karosse – VIDEO

    Beim „Kortezh“-Projekt geht es um eine Serie von Luxusautos für die Staatsführung, zu der eine Limousine, ein Sedan, ein Mini-Van und eine Off-Road-Variante, die im nächsten Jahrerscheinen soll, gehören. Es wurde vom Nationalen Zentrum für Automobil- und Motorenforschung NAMI mit Unterstützung der Sollers-Gruppe von Wladimir Schwezow und ausländischen Partner entwickelt. Die staatlichen Investitionen betrugen 12,4 Milliarden Rubel. Anfang 2019 werden die „Kortezh“-Autos unter der Marke „Aurus“ auf den Markt kommen. Voraussichtlich werden sie zu Preisen ab 10 Millionen Rubel verkauft.

     

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    Tags:
    Rostec, Sergej Tschemesow, Wladimir Putin