02:24 16 August 2018
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    Ein Su-27-Jet der Kunstfliegerstaffel Russische Recken

    Nach Syrien-Krieg: Russland motzt seine Su-27 zu allsehendem Späher auf

    © Foto: Russlands Verteidigungsministerium
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    Die Su-27 sollen künftig den Feind an seiner elektronischen Strahlung „erschnüffeln“ können. L-705, dem Eloka-System der russischen Luftüberlegenheitsjäger, steht eine tiefgreifende Modernisierung bevor, berichtet die Tageszeitung „Iswestija“. Die Neuerungen lehnen sich demnach an die Erfahrungen aus dem Syrien-Krieg.

    Die Modernisierungsarbeiten würden noch in diesem Jahr beginnen, erfuhr das Blatt aus dem Verteidigungsministerium in Moskau. Die zur vorletzten Generation gehörenden L-705 sollen mit neuer Elektronik und neuer Software ausgestattet werden, die sämtliche Quellen radioelektronischer Strahlung in der Umgebung in Echtzeit lokalisieren und selbständig klassifizieren können.

    Hierzu gehören nicht nur Flugzeuge, sondern auch Kommunikationsgeräte, Funkradare, Luftabwehrsysteme am Boden.
    Das Ergebnis soll dann auf dem Bildschirm im Cockpit angezeigt werden. Je nach Stärke der empfangenen Signale entscheidet das System selbständig darüber, welche Störimpulse und von welcher Stärke nötig sind, um die feindlichen Radare „blind“ zu machen bzw. mit Falschzielen zu täuschen.

    Die modernisierten L-705 sollen mit den neueren Eloka-Systemen wie L-187A Rytschag oder Chibinen interoperabel sein und mit ihnen Daten austauschen können.

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    Tags:
    elektronische Kampfführung, Radar, Luftüberlegenheit, Jagdflugzeug, Su-27, Luftwaffe, Syrien, Russland
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