21:59 18 Oktober 2018
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    Soldaten in dem radioelektronischen Komplex „Krasucha“

    Syrien-Einsatz: Russland testet Waffen, vor denen es „keinen Schutz“ gibt – Medien

    © Sputnik / Pawel Lisitsyn
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    Die US- Zeitschrift „Foreign Policy“ hat berichtet, dass Russland bei seiner Operation in Syrien Waffen einsetzt, die laut US-Militärs gefährlicher als konventionelle Waffen sein können.

    „Im Nordosten Syriens stießen wir auf einen solchen dichten Widerstand in der Luft, den ich noch nirgendwo gesehen habe“, sagte der US-Oberst Brian Sullivan über die von Russland eingesetzten Mittel der elektronischen Kriegsführung. Er fügte hinzu, dass die neuen Herausforderungen für seine Soldaten ein hervorragendes Training darstellen würden.

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    Die Experten zeigen sich weniger optimistisch. Die modernen russischen Mittel der elektronischen Kriegsführung seien leistungsstark und mobil, könnten auf gepanzerten Fahrzeugen und Flugzeugen installiert werden und Ziele aus Hunderten Meilen treffen.

    „Plötzlich sind alle Ihre Kommunikationen ausgeschaltet. Sie können nicht schießen oder vor feindlichem Feuer warnen, weil Ihre Radare blockiert sind und nichts sehen. Das kann gefährlicher sein als konventionelle Waffen, denn es gibt keinen Schutz“, sagte der US-Oberst a.D. Laurie Moe Buckhout.

    Unter anderem verwendet Russland in Syrien die neuesten radioelektronischen Komplexe „Leer-3“, „Krasucha“ und „Moskwa“. Der erste kann die Mobilfunkverbindung stauen oder SMS versenden – zum Beispiel mit dem Appell, Waffen zu strecken. „Krasucha“ unterdrückt Radare auf dem Boden, in der Luft und im Weltraum. Das System „Moskwa“ arbeitet im passiven Modus: Es scannt die Luft und fängt die Ausströmung von Flugzeugen, Marsch- sowie Lenkflugkörpern ein und bleibt dabei unsichtbar. Die gesammelten Daten werden auf andere Systeme der elektronischen Kriegsführung zur elektronischen Zielunterdrückung übertragen.

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    Tags:
    elektronische Kampfführung, Radar, Mittel, Schutz, Test, Waffen, Syrien, Russland