02:24 16 August 2018
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    Schützenpanzer T-14 Armata bei der Nachtprobe für die Siegesparade 2017 auf dem Roten Platz

    Russlands neuer Armata-Panzer birgt geheime Waffe – Medien

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    Die abstandsaktiven Schutzmaßnahmen (APS) des russischen Panzers T-14 Armata enthalten zahlreiche Neuheiten und Systeme, die kein APS-Komplex bislang gesehen hat. Über die Details berichtete die US-Zeitschrift „The National Interest“.

    Die Entwickler des Komplexes „Afganit“ wollten die bislang immer getrennten Softkill- und Hardkill-Systeme vereinen – die APS „Schtora“ und „Drosd“.

    „Um Bedrohungen zu erkennen, verwendet ‚Afganit‘ zwei AESA-Radare an beiden Seiten des Panzerturms. Diese liefern einen Detektionslichtbogen, der etwas mehr als 90 Grad links und rechts der Waffe abdeckt. Die Radargeräte können im aktiven und passiven Modus betrieben werden“, schreibt die Zeitschrift.

    Im passiven Modus könnten sie wahrscheinlich feindliche Bodensuchradare entdecken und sogar die Signale abfangen, die den Anti-Panzer-Lenkwaffen gesendet werden.

    Darüber hinaus verfüge die Armata über eine Reihe von optischen Sensoren und Laserempfängern, die den Start von feindlichen Lenkwaffen erkennen könne.

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    „Während alle diese Systeme in der Lage sind, einen Angriff auf den Panzer zu erkennen, hat die T-14 auch einige ‚Stealth‘ —Funktionen, die die Erkennung überhaupt verhindern sollen“, fügt der Autor hinzu.

    Darunter nennt er den Tarnstoff „Ternowik“, der die Entdeckung des Panzers mit Radaren schwieriger machen soll, Rauchpatronen und ein Verfahren zur Verringerung der magnetischen Signatur von Armata.

    Sollen diese Softkill-Systeme das feindliche Geschoss jedoch nicht ablenken, ist die Armata mit einem P-Ladung-Komplex ausgerüstet, der Geschosse mit einer Geschwindigkeit von etwa 1,7 Kilometern pro Sekunde abfeuern kann.

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    Tags:
    Schutz, Panzer, Drosd, Schtora, Afganit, Armata, The National Interest, Russland
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