00:54 17 Dezember 2018
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    Kalaschnikow vs. Heckler & Koch: Dieses Sturmgewehr löst deutsche Konkurrenten ab

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    Nikolaj Jolkin
    Die Stärke russischer Waffen beim Forum "Army 2018" (18)
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    • Das Sturmgewehr AK-308, das für Patronen von 7,62-Millimeter-Kaliber entwickelt wurde, am Stand des Kalaschnikow-Konzerns beim militärtechnischen Forum Army-2018
    • Präsentation des neuen Sturmgewehrs AK-308 des Kalaschnikow-Konzerns im Rahmen des militärtechnischen Forums Army-2018
    • Wladimir Ponokoi vom Kalaschnikow-Konzern zeigt den Journalisten das neue Sturmgewehr AK-308
    • Präsentation des neuen Sturmgewehrs AK-308 des Kalaschnikow-Konzerns im Rahmen des militärtechnischen Forums Army-2018
    • Präsentation des neuen Sturmgewehrs AK-308 des Kalaschnikow-Konzerns im Rahmen des militärtechnischen Forums Army-2018
    • Ausländische Militärattachés am Stand mit dem neuen Sturmgewehr AK-308 des Kalaschnikow-Konzerns
    • Das Scharfschützengewehr SW-18 mit 12,7-Millimeter-Kaliber am Stand des Kalaschnikow-Konzerns beim militärtechnischen Forum Army-2018
    • Ein Besucher des militärtechnischen Forums Army-2018 hält einen Karabiner des Typs SR-1 „Saiga“ des Kalaschnikow-Konzerns
    • Stand mit den neuen Schusswaffen des Kalaschnikow-Konzerns beim militärtechnischen Forum Army-2018
    © Sputnik / Erkin Rasulev
    Das Sturmgewehr AK-308, das für Patronen von 7,62-Millimeter-Kaliber entwickelt wurde, am Stand des Kalaschnikow-Konzerns beim militärtechnischen Forum Army-2018

    Zu den Novitäten der Militärmesse „Army 2018“ bei Moskau gehört das Sturmgewehr АК-308 des weltbekannten Konzerns Kalaschnikow, mit Diopter und längenverstellbarem Klappkolben. Das Magazin fasst 20 Patronen. Seine wichtigste Besonderheit ist aber, dass es mit Nato-Patronen von Kaliber 7,62 Millimeter schießt.

    Sie sind etwas länger als die entsprechenden Patronen aus russischer Produktion, was an den unterschiedlichen Technologien liegt. Weshalb so ein Gewehr erforderlich wurde, erläuterte der technische Berater des Konzerns, Wladimir Ponokoi, im Gespräch mit Sputnik: „Es gibt Staaten, die legendäre Sturmgewehre verwenden: die deutschen G-3 (Gewehr 3) und die belgischen FN FAL. Beide werden in diesen Ländern nicht mehr hergestellt, obwohl es in Saudi Arabien, in der Türkei und Pakistan immer noch Lizenzproduktionen gibt.“

    Viele Streitkräfte seien mit der dazugehörenden Munition durchaus zufrieden, so Ponokoi.

    „Dennoch werden die entsprechenden Waffen in ihrem Besitz allmählich unbrauchbar, wobei kein Ersatz für sie da ist. Inzwischen ist allen bekannt, dass die Kalaschnikow weltweit die zuverlässigste Waffe ist. Deshalb wurde beschlossen, in unsere Produktlinie ein Erzeugnis aufzunehmen, das zum Nato-Standard passt, also für große Mengen an Patronen, die unsere potenziellen Kunden haben.“

    Des Weiteren sorgte das Scharfschützengewehr SW-18 mit 12,7-Millimeter-Kaliber für Aufsehen unter den Neuentwicklungen – ein Hinterschaftlader, dessen Magazin fünf Patronen fasst und zusammen mit dem Verschluss hinter dem Griffstück angebracht ist. Diese ungewöhnliche Konstruktion erlaubt es, die Abmessungen der Waffe zu reduzieren, ohne die Länge des Laufs zu beeinträchtigen, was die Schießpräzision positiv beeinflusst.

    Vorläufig handelt es sich um eine frühe Version, die erst getestet wird. Aber schon jetzt kann man damit Ziele treffen, die mit einer beschusshemmenden Weste beliebiger Schutzklasse bekleidet sind oder sich hinter leichter Deckung in einem Abstand von bis anderthalb Kilometern befinden. Ein großes Ziel lässt sich laut dem Experten auch aus zwei Kilometer Entfernung treffen.

    Das zukunftsträchtigste aller Zivilwaffenmodelle der Kalaschnikow-Reihe stellt der Karabiner SR-1 mit ausgewogener Automatik dar, gedacht für Schießwettbewerbe. Seine originelle Bauart, die es erlaubt, das Schwanken der Waffe im vollautomatischen Feuermodus einzudämmen und die Trefferdichte zu erhöhen, ist bei Zivilwaffen zum ersten Mal eingesetzt worden.

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