10:45 22 September 2018
SNA Radio
    Panzer T-72 bei russisch-indischem Manöver Indra-2017

    Indien meistert Herstellung russischer Panzergeschosse

    © Sputnik / Witalij Ankow
    Technik
    Zum Kurzlink
    9904

    Indien hat Tests der ersten Partie russischer 125-mm-Hochleistungsgeschosse erfolgreich durchgeführt, die unter Lizenz hergestellt wurden. Laut Pressestelle des Konzerns „Techmasch“ hat das Land mit der Armeebelieferung begonnen.

    „Die ersten Partien der in Indien produzierten Geschosse haben die Kontrollversuche mit positivem Ergebnis abgeschlossen. Zurzeit testet der indische Produzent die „Mango“-Geschosse und beliefert damit die Armee unter eigener Marke“, teilten die Konzern-Vertreter mit.    

    Die Fachleute des Bachirew-Instituts für Forschung und Maschinenbau NIMI (es gilt als Teil vom „Techmasch“, der wiederum in die russische Staatskorporation „Rostech“ eingegliedert ist) hätten seit Anfang 2017 die gelieferten Anlagen installiert und beim Ausbau eigener Kapazitäten auf der Basis von Geschützfabriken des indischen Verteidigungsministeriums geholfen, präzisierte „Techmasch“.  

    „Der Maßnahmenkomplex zur Organisation der Produktionsstätte hat auch die Ausbildung in Bezug auf die Herstellung der „Mango“-Geschosse auf dem Territorium Indiens umfasst,  ebenso wie die komplexe Prüfung der Bereitschaft und des Ausrüstungsstands der Produktionsstätte, aber auch die Bewertung der Mitarbeiter“, ergänzte der „Techmasch“-Vertreter.

    Zuvor wurde in Indien ein russisch-indisches Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung von „Mango“ Panzergeschossen gegründet. Laut dem stellvertretenden Generaldirektor des Bachirew-Instituts für Forschung und Maschinenbau, Alexander Gordjuchin, wird die Herstellung von über 200.000 solchen Geschossen in diesen industriellen Kapazitäten geplant. In Zukunft sei auch eine Option möglich. 

    >> Andere Sputnik-Artikel: Diese Rüstungen bekam Russlands Armee 2017

    Im März 2016 hatte der damalige Generaldirektor von „Techmasch“, Sergej Rusakow, die Gründung dieses Gemeinschaftsunternehmens erstmals erwähnt. Der entsprechende vom russischen staatlichen Rüstungsexporteur „Rosoboronexport“ und dem Verteidigungsministerium Indiens geschlossene Vertrag berechtigt die indischen Unternehmen,  „Mango“-Geschosse in ihren Produktionsstätten zusammenzubauen und herzustellen (die Stadt Hamaria).

    >> Weitere Sputnik-Artikel: Rostech-Chef: „Ein Funken reicht“ – Neues Wettrüsten kann die Welt zerstören

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Statt S-400: USA wollen eigene Waffen an Indien liefern
    Wegen S-400-Kaufs: USA schließen Sanktionen gegen Indien nicht aus
    Indien will 135 Helikopter für seine Navy kaufen
    Tags:
    Armee, Rosoboronexport, Rostech, Techmasch, Indien