17:23 18 September 2018
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    Großmanöver in Russisch-Fernost: Geheime E-Waffen kommen zum Einsatz

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    „Wostok 2018“: Das größte Militärmanöver in der Geschichte Russlands (18)
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    Beim Militärmanöver Wostok 2018, dem größten seit dem Untergang der Sowjetunion, setzt die russische Armee nach eigenen Angaben erstmals die neusten elektronischen Anti-Drohnen-Waffen ein.

    Die Systeme der elektronischen Kampfführung (EloKa), Silok und Schitel, deren technische Leistungsdaten nach Angaben der Regierungszeitung „Rossijskaja gaseta“ noch immer geheim gehalten werden, sollen künftig an allen russischen Truppenstandorten in Stellung gehen, um sie gegen Drohnenangriffe zu verteidigen.

    „Diese Systeme wurden erst 2018 bei EloKa-Einheiten des Militärbezirks Zentrum in Dienst gestellt und werden erstmals bei einem Großmanöver eingesetzt“, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch mit.

    Den Angaben zufolge können Silok und Schitel anfliegende Drohnen automatisch lokalisieren und auf einer Distanz von bis zu 50 Kilometern im wahrsten Sinne des Wortes ausschalten. Hierzu senden sie elektronische Störsignale aus, die die Verbindung zwischen der Drohne und ihrem Operator kappen. Außer Kontrolle geraten, stürzt das unbemannte Flugzeug ab.

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    Obwohl die neuen Waffen bei einer Armeeübung in Russland debütieren, sind sie offenbar schon in einem Krieg erprobt. „Die beiden Systeme haben sich in Syrien bewährt“, hieß es dazu aus dem Verteidigungsministerium.

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    elektronische Kampfführung, Drohne, Streitkräfte der Russischen Föderation, Verteidigungsministerium, Sibirien, Russland