01:31 25 September 2018
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    Militärmanöver Wostok 2018

    Großmanöver Wostok 2018: Russland setzt „unsichtbare Raketen“ ein

    © Sputnik / Russisches Verteidigungsministerium
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    Russische Truppen haben während des Manövers Wostok 2018 auf dem Gelände „Telemba“ im Fernen Osten „Stealth-Raketen“ eingesetzt. Dies teilte Oberst Sergej Tichonow, Leiter der 76. Luftabwehrabteilung, gegenüber dem Portal „Swesda“ mit.

    Dem Oberst zufolge entschied das Kommando, die Aufgabe bei den Militärübungen zu erschweren und sich nicht auf konventionelle Trainingsraketen zu beschränken.

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    Im Laufe eines angenommenen Massenangriffs sollten russische Militärs spezielle Übungsmodelle echter Marschflugkörper, ballistischer Sprengköpfe sowie Stealth-Raketen abwehren.

    Tichonow verriet, man sei nicht sicher gewesen, dass die Soldaten die Aufgabe bewältigen würden.

    „Bei dem Manöver waren spezielle Raketensimulatoren mit einer niedrigen Radioauffälligkeit beteiligt –  mit anderen Worten: Stealth-Technologie, ‚unsichtbare Raketen‘. Diese Zielflugkörper übertreffen alle bekannten ausländischen Analoga echter Raketen“, so Tichonow weiter.

    Trotz der schwierigen Bedingungen sei es den Militärs gelungen, alle Raketen abzuwehren – einige bereits bei Anflug.

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    An dem Militärmanöver „Wostok 2018“, das vom 11. bis zum 17. September in den Militärbezirken Ost und Zentrum stattfindet, nehmen fast 300.000 Soldaten der Landstreitkräfte, der Luftwaffe und der Marine teil. Mehr als eintausend Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen, 36.000 Panzer und gepanzerte Kampfwagen sowie rund 80 Schiffe sind im Einsatz. Verteidigungsminister Sergej Schoigu befehligt das Großmanöver persönlich.

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    Militärmanöver, Wostok 2018, TV-Sender Swesda, Sergej Tichonow, Fernost, Burjatien, Russland