06:42 19 November 2018
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    das ukrainische Triebwerk „Motor Sitsch“ (Archiv)

    Nun hängt Russland von ukrainischen Triebwerken nicht ab – Rüstungsvizepremier

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    Russland hat die ukrainischen Bestandteile für Militärtechnik vollständig mit im Inland erzeugten Analoga ersetzt, wie der russische Vizepremier für Rüstung Juri Borissow am Freitag verlautbarte.

    „Das Problem der Abhängigkeit von Lieferungen aus der Ukraine wurde endgültig geklärt. Alle Schmerzpunkte, die im Jahr 2014 tatsächlich zu spüren waren, sind jetzt überwunden“, erläuterte Borissow.

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    Der Vizepremier erinnerte daran, dass Moskau hauptsächlich von der Lieferung der Hubschrauber-Triebwerke der ukrainischen Firma „Motor Sitsch“ sowie von Turbinenanlagen und Getrieben für Korvetten und Fregatten abhängig gewesen sei. Die russischen Konzerne „Saturn“ und „ODK-Klimow“ hätten dieses Problem gelöst.

    „Zurzeit werden Tests sowie die Zertifizierung dieses Techniktyps abgeschlossen. Von jetzt an erfolgen Lieferungen von Triebwerken russischer Herstellung“, verkündete Borissow.

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    Früher hatte Kiew auch verschiedene Elektronik für russische Militärausrüstung zugestellt. Diese Lieferungen seien allerdings nicht von „entscheidender Bedeutung“, so Borissow.

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    Triebwerk, Lieferungen, Hubschrauber, Rüstung, Motor Sitsch, Saturn-Werk, Juri Borissow, Russland, Ukraine