19:02 23 Oktober 2018
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    Russland entwickelt Radar für arktische Aufklärungs- und Rettungsdrohnen

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    Der russische Konzern „Radiotechnik und Informationssysteme“ (RTI) hat ein Bordradarsystem entwickelt und erfolgreich getestet, wie der Chef des Unternehmens Maxim Kusjuk gegenüber Sputnik bekanntgab.

    Die Anlage könne zur Eiserkundung in der Arktis verwendet werden.

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    „Den Ergebnissen der Forschungsarbeit nach hat das Testmodell unseres Bordradarsystems, das unter anderem für unbemannte Flugzeuge vorgesehen ist, bessere Leistungen als die früher entwickelten Seitensichtradare bewiesen. Es kann die Dichte, den Typ und die Bewegungen des Eises eruieren sowie die meteorologische Situation untersuchen“, erklärte Kusjuk.

    Eisbrecher in der Arktis (Archivbild)
    © Sputnik / Wera Kostamo
    Laut ihm besteht der Nutzen des Geräts darin, dass es heutzutage in Russland keine serienmäßig hergestellten Komplexe zur operativen Erkundung von Eisfeldern und Überwachung des Abdriftens von Eisbergen gebe.

    „Aus diesem Grunde verringert sich die Wirksamkeit der Such- und Rettungseinsätze, der geologischen Explorationsarbeiten sowie die Schifffahrtssicherheit auf arktischen Routen“, fügte Kusjuk hinzu.

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    Das neue arktische Radar könne die Dicke des Eises bewerten, den Rettungsoperationen Informationsunterstützung anbieten sowie die Umweltüberwachung des arktischen Schelfs durchführen.

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    Tags:
    Glaziologie, Bordelektronik, Rettung, Schifffahrt, Expedition, Radar, Drohne, Eis, Arktisschelf, Konzern Radiotechnik und Informationssysteme (RTI), Maxim Kusjuk, Russland, Arktis