09:00 11 August 2020
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    Russische Fachleute haben mit Tests einer neuartigen Drohne begonnen, die im Rohr eines Geschosses des Mehrfachraketenwerfers vom Typ "Smertsch" zum Bestimmungsort gebracht wird. Das teilte der Vize-Generaldirektor des Konzerns Techmasch, Alexander Kotschkin, mit, wie die Internetzeitung „Vzglyad“ (vz.ru) am Samstag berichtete.

    „Das System wird von der Forschungs-Produktions-Vereinigung Splaw in Kooperation mit einem ausländischen Auftraggeber entwickelt“, sagte er.

    Das „Smertsch“-Raketengeschoss mit einem Kaliber von 300 Millimetern fliegt etwa 90 Kilometer weit. Die beim Flug ausgesetzte Aufklärungsdrohne kann im Laufe von 20 Minuten in einer Höhe von 500 Metern gleiten und ein 25 Quadratkilometer großes Territorium erfassen. Die gewonnenen Daten werden an die Zentrale übermittelt.

    Die Neuentwicklung blieb vom Verteidigungsministerium Russlands bislang nicht gefragt. Dagegen bekundet China Interesse am Projekt.

    Mehr zum Thema: Von russischer Superwaffe inspiriert: China entwickelt Unterwasser-Drohne

    Techmasch wird vom staatlich geführten russischen Technologiekonzern Rostec kontrolliert. Die Entwicklung der Drohne wurde mit Eigenmitteln von Splaw finanziert.

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    Tags:
    Raketengeschoss, Erprobung, Drohne, Alexander Kotschkin, Russland