01:30 19 November 2018
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    Modernisiert und einsatzbereit: Russland schickt drei S-300-Einheiten nach Syrien

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    Russland hat Syrien mit drei Divisionen des modernisierten Raketenkomplexes S-300PM-2 versorgt. Dies berichtet die Zeitung „Iswestija“ mit Verweis auf Quellen im russischen Verteidigungsministerium.

    Das neue System unterscheidet sich von der „klassischen“ S-300 durch eine modernisierte Multifunktionsradaranlage, eine mobile Kommandozentrale sowie eine Beleuchtungs- und Steueranlage.

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    „Mehrere Quellen im Verteidigungsministerium teilten gegenüber ‚Iswestija‘ mit, dass Raketenkomplexe vom Typ S-300PM-2 an Syrien geliefert worden seien. Diese Systeme wurden in den 2010er Jahren in den Bestand der russischen Streitkräfte aufgenommen. Im Dezember 2015 übernahm das erste Regiment der S-300PM-2 die Kampfpflicht zum Schutz des Luftraums der zentralen Industrieregion des Landes. Später wurde diese Militäreinheit zum modernsten inländischen Luftabwehrsystem, der S-400 Triumph, umgerüstet. Ein Teil der freigegebenen Technologie wurde höchstwahrscheinlich an Syrien geliefert“, heißt es im Artikel.

    Die Zeitung erinnert auch daran, dass die großangelegte Modernisierung des berühmten S-300-Systems Mitte der 2010er Jahre durchgeführt worden sei. Die Erneuerung sei auf die zunehmende Komplexität der Kampfeinsätze der Luftverteidigungskräfte zurückzuführen.

    Die Startanlagen seien bereits in den Truppen finalisiert worden und hätten dabei die Möglichkeit bekommen, modernere, stärkere und weitreichendere Munition einzusetzen, als das traditionelle S-300-System.

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    Die modernisierten S-300PM-2 könnten nicht nur gegen Flugzeuge der fünften Generation und ballistische Kurzstreckenraketen kämpfen, sondern auch gegen taktisch-ballistische Mittelstreckenraketen. Die neue Ausrüstung garantiere den Abschuss von Luftzielen bei Reichweiten von bis zu 250 Kilometern, so „Iswestija“.

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    Lieferungen, S-300, Iswestija, Syrien, Russland