08:41 16 November 2018
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    Fotos der „letzten Fantasie sowjetischer Panzerbauer“ aufgetaucht

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    Im Internet sind Fotos des Panzers „Objekt 490“ aufgetaucht, der wenige Jahre vor dem Zerfall der UdSSR in Charkiw konzipiert wurde. Die ungewöhnliche und in vielem umstrittene Entwicklung sollte aus der Sicht ihrer Autoren den „Panzer des 21. Jahrhunderts“ darstellen.

    Die Bilder sowie eine detaillierte Beschreibung des experimentellen Panzers wurden vom Portal btvt.info veröffentlicht. Demzufolge sollte „Objekt 490“ vier Gleisketten statt der üblichen zwei haben, was zu seiner Langlebigkeit im Kampf wesentlich beigetragen hätte. Auf diese Weise hätte der Panzer sich fortbewegen können, selbst nachdem er auf eine Mine aufgefahren wäre und eine Kette oder beiderseits eine Kette ausgefallen wäre.

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    Das Triebwerk des Panzers besteht aus zwei Motoren, die über eine gemeinsame Stärke von bis zu 2000 Pferdestärken verfügen. Der Panzer konnte dem Portal zufolge vorwärts und rückwärts mit derselben Geschwindigkeit von 75 Kilometerstunden fahren.

    Der Geschützturm war unbemannt und hatte eine 152-Millimeter-Kanone, die beim maximalen Erhebungswinkel während der Überwindung von Wasserhindernissen als Luftzufuhr verwendet werden könnte.

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    Die Panzerung des „Objekts 490“ war selbst nach heutigen Vorstellungen beispiellos, schreibt die russische Zeitung „RG“. Laut btvt.info wurde die Crew gegen alle möglichen Kampfmittel abgesichert, darunter Chemie- und Biowaffen sowie radioaktive Strahlung.

    Das Portal Kommandante bezeichnete das „Objekt 490“ im Twitter-Beitrag als die „letzte Fantasie sowjetischer Panzerbauer“. „RG“ zufolge schätzen die Experten den „Panzer des 21. Jahrhunderts“ als ein richtiges militärisches Meisterwerk ein. Sie bezweifeln jedoch, ob er je real werden könnte. Er wäre zu teuer und zu kompliziert bei seiner Bedienung.

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    Forscher, Kampf, Militär, Panzer, Krieg, Militärtechnik, Technik, Armee, Waffen, UdSSR, Russland